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Ich war noch niemals in New York

Samstag, Mai 15th, 2010

Das Erfolgsmusical mit den Songs von Udo Jürgens im Raimund Theater
Am 17. März 2010 hob sich der Vorhang im Raimund Theater, um dem musikalischen Schaffen eines großen Österreichers zu huldigen: Das Musical ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK mit insgesamt 21 Hits von Udo Jürgens wird endlich seine Wien-Premiere erleben nachdem es seit seiner Uraufführung am 2. Dezember 2007 im TUI Operettenhaus Hamburg bereits über eine Million begeisterte Besucher zählt. Die VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN bringen die Musical-Komödie – Buch Gabriel Barylli – als Lizenzproduktion der Stage Entertainment auf die Bühne des Raimund Theaters.

Das Musical ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK erzählt von Sehnsüchten, Träumen und der Suche nach einem erfüllten Leben, es weckt Fernweh und nimmt die Zuschauer mit auf eine heiter romantische Seereise. Aus bekannten Songs von Udo Jürgens wie „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“, „Vielen Dank für die Blumen“ und „Ich war noch niemals in New York“ entstand ein swingendes Musical mit erstklassigen Showelementen.

Bei der Fassung der VBW übernimmt Carline Brouwer die Regie (nach der Hamburger Originalproduktion, Regie Christian Struppeck / Glenn Casale), die Choreografie liegt in den bewährten Händen von Kim Duddy. David Gallo (Bühnenbild) und Yan Tax (Kostüme) werden maritimen Flair und Broadway-Glamour auf die Bühne des Raimund Theaters bringen und dem Publikum eine unvergessliche Reise an Bord eines Luxusdampfer bereiten.
Dazu kommt eine hochkarätige Besetzung mit ausgezeichneten Hauptdarstellern: VBW-Publikumslieblinge wie Ann Mandrella und Andreas Bieber, neue Gesichter für Wien wie Andreas Lichtenberger und Gianni Meurer sowie zwei Granden der deutschsprachigen Film- und Theaterszene, Hertha Schell und Peter Fröhlich und – last but not least – ein frecher, pfiffiger Junge als Florian.

Seit 17. März 2010 täglich außer Montag im RAIMUND THEATER, Wallgasse 18-20, 1060 Wien
Infos und Tickets an den Vorverkaufsstellen der VBW, unter www.musicalvienna.at und Wien Ticket +43 (1) 58885

Sport & Wohlfühlen in Wien

Samstag, April 3rd, 2010

Wien aktiv. Sicher: Sängerknaben, Stephansdom, Kunst und Kultur sind wichtig, um Wien zu genießen. Aber dafür, dass die Donaumetropole eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität ist, sorgen eigentlich andere Dinge.

Manche Eigenschaften lassen sich numerisch erfassen: Steuern, Mieten, Betriebsgrößen, Einwohner- und Infrastrukturdaten – Standortfaktoren für die Wirtschaft. Doch Wohlfühlen lässt sich nicht einfach objektiv in Zahlen messen wie die Bequemlichkeit eines Sofas oder die Flauschigkeit eines Bademantels: Weich steht für angenehm. Aber wie misst man das? Schwer bis gar nicht. Man spürt es. Und kann – natürlich – vergleichen: Wiens weicher Wohlfühlfaktor ist durch Studien belegt.

In einem alle paar Jahre erstellten Ranking der Lebensqualität der großen Städte des Planeten (Quality of Life Survey 2008 / Mercer Consulting Group) belegt die Donaumetropole 2008 den zweiten Platz in der Wohlfühl-Hitparade, auf Neusprech in den „Wellness-Charts“. Klar, ruft da jeder. Wien, das ist Kaffeehaus, Walzer, Wiener Schnitzel. Wien, das sind Theater, Oper und Museen von Weltrang. Wien, das sind herzige Buben mit Engelsstimmen, weiße Pferde in vollendeter Dressur und feiner Wein beim Heurigen.

Ja schon, sagt der Wiener, sicherlich, nickt die Wienerin, aber das alleine macht eine Stadt noch nicht lebenswert. Wohlfühlwert. Dazu braucht es mehr als Lipizzaner, Sisi-Träume und Sängerknaben. Weil man, um in einer Stadt zu wohnen und zu leben – und seien es nur ein paar Tage als Besucher – Ruhepunkte braucht. Das beginnt bei ganz banalen Dingen, die den Menschen in Wien so selbstverständlich sind, dass sie sie meist gar nicht mehr erwähnen – das Grün, das Wasser und die Sicherheit.

Beginnen wir bei der Sicherheit: Wien ist zwar Großstadt, aber doch so sicher, wie manches Dorf es gern wäre. Alleine in dunkelster Nacht auf der Straße? Es dürfte schwer sein hierzustadt jemanden – ob Mann ob Frau, ob jung ob alt – zu finden, dem dazu das Wort „Angst“ einfiele.

Hochquellwasser und Wienerwald

Was das Wasser und den Grünraum angeht, wären andere Städte gern die Stadt an der Donau: Das Wasser, das in Wien aus der Leitung kommt, hat eine Qualität, die schon so manchen Unternehmer im Rathaus mit der „tollen” Idee hat anklopfen lassen, es in Flaschen gefüllt teuer zu verkaufen. Erfolglos – aber das nur nebenbei. Und auch mit dem Grünanteil Wiens kann in ganz Europa keine Großstadt mithalten: Wälder, Wiesen, Parks, aber auch Gartenanlagen, Sportstätten und Felder machen mit 20.200 Hektar rund die Hälfte der Wiener Stadtfläche aus, die Donau und die anderen Wiener Gewässer gar nicht mitgerechnet.

Aber all das fällt den Wienerinnen und Wienern nur auf, wenn sie nicht zu Hause sind. Weil dann irgendwas fehlt, was das Leben halt doch und gerade in Wien so angenehm macht. Und das nicht nur für Herrn und Frau Wiener.

Um beim Grün zu bleiben: Wien ist eine Waldstadt: Die Westgrenze der Stadt bildet der Wienerwald, eine Hügelkette, deren dichter Waldbestand die Stadt nicht nur mit Sauerstoff, sondern auch mit Wander- und Mountainbikerouten jeglicher Länge und jeden Schwierigkeitsgrades versorgt. Gut beschildert und nach Leistungsstufen (Familie/Fun/Power) geordnet, lässt es sich da – beispielsweise – von der Hernalser Schwarzenbergallee auf der so genannten „Hameau“-Strecke über Stock und Stein, durch den Wald und über Hügelketten rund 20 Kilometer aus der Stadt hinaus und wieder zum Ausgangspunkt radeln. (Alle Anfahrtswege sowie Adressen und Telefonnummern der hier aufgeführten Tipps finden Sie im angefügten Servicekasten.) Natürlich sind auch die Wanderwege gut und übersichtlich ausgeschildert.

Allerdings so übertreiben wie jener Wiener, der die Stadt auf einem dieser Stadtwanderwege schon über 500 Mal zu Fuß umrundet hat, muss man es ja nicht gleich. Es genügt auch ein kleinerer Spaziergang durch die Weingärten auf einem der Hausberge der Stadt, zum Beispiel auf den 382 Meter hoch gelegenen Cobenzl mit seinem romantischen Aussichtslokal, oder auf den 425 Meter hohen Leopoldsberg mit einem wunderschönen Blick über die Stadt.

Sprechende Bäume auf der Himmelwiese

Die Wienerinnen und Wiener haben ihre Lieblingswiesen. Die Himmelwiese zum Beispiel. Die liegt am obersten Zipfel der von Grinzing hier heraufführenden „Himmelstraße“, wenige Gehminuten vom Cobenzl entfernt. Hier gibt es nicht nur einen herrlichen Rundblick, sondern auch die „sprechenden Bäume“, die im Sommer sogar Musik machen: Im so genannten „Lebensbaumkreis am Himmel“ sind Bäume, denen nach heidnischem Glauben ähnliche Bedeutung wie Sternzeichen zugesagt werden, angepflanzt, vor denen kleinen Lautsprecher den Vorbeigehenden – ausgelöst durch Lichtschranken – ihre Geschichte erzählen. Oder eben klassische Musik spielen, aber auch Jazz. Und manchmal gibt es dort sogar Live-Musik-Veranstaltungen. Auf der gleich unterhalb liegenden „Bellevuewiese“ tut sich bei schönem Wetter einiges, hier wird gerne mit der Seele gebaumelt. Und der Ausblick genossen: Denn dass der Name des Ortes Programm ist, erkannte schon einer der berühmtesten Söhne der Stadt: Ein Gedenkstein an der nicht unbedingt einfach zu erreichenden Aussichtswiese besagt, dass Sigmund Freud hier oft und gerne verweilt haben soll.

Wien am Nationalpark

Wer die Natur lieber „pur“ hat, findet genau das am anderen Ende der Stadt: Wien ist die einzige Millionenstadt der Welt, die über einen Nationalpark verfügt. Der „Nationalpark Donau-Auen“ beginnt in Wien und erstreckt sich über 9.300 Hektar als nahezu unberührte, oft sogar tatsächlich urwaldartige Aulandschaft donauabwärts. Der Wiener Teil, ziemlich genau ein Drittel des Nationalparks, heißt „Lobau“ und ist ein Stück erlebbarer Natur – um so etwas zu erreichen, müssen anderswo Menschen stundenlang mit dem Auto fahren. In Wien reicht dazu der öffentliche Nahverkehr. Oder das Boot-Shuttle. Das „Nationalpark-Boot“ fährt nämlich zwischen Anfang Mai und Ende Oktober täglich vom Donaukanal aus der Innenstadt zur Au an der Donau und macht es so möglich, den Nationalpark vom Wasser aus zu erobern. Sanft, versteht sich, als stiller Beobachter eines prachtvollen Naturschauspiels.

Am Strand der Neuen und der Alten Donau

Überhaupt die Donau. Die haben auch die Wienerinnen und Wiener jahrzehntelang einfach „übersehen“: Seit der Strom 1875 reguliert und somit nicht mehr ständig überschwemmungsgefährlich war, lag Wien nicht mehr „an“, sondern „neben“ der Donau. Erst als in den 70er -Jahren zur Verbesserung des Hochwasserschutzes das so genannte „Entlastungsgerinne“ – ein paralleler Donauarm entlang des ganzen Stadtlaufes des Stromes – errichtet wurde, rückte Wien wieder an die Donau: Die Wiener und Wienerinnen überraschten ihre Politiker und nahmen die 21 Kilometer lange künstliche Insel mitten in der Stadt sofort in Besitz. Heute sind die Ufer der Neuen Donau – insgesamt 42 Kilometer Strand – eine Sensation, um die jede Weltstadt (Rio vielleicht ausgenommen) Wien beneidet: Mit der U1 braucht man vom Stephansplatz, der Stadtmitte, exakt acht Minuten, um zu baden, zu flanieren – oder am Abend in einer der schicken Cocktailbars am Wasser Strandfeeling zu genießen. Nur eines ärgert Herrn und Frau Wiener an der „Insel“: wenn das Bauwerk seiner eigentlichen Funktion als Schutzbau nachkommen muss und das Baden wegen Hochwassers kurzzeitig verboten wird. Dann hagelt es Beschwerden im Rathaus.

Segeln, radeln und laufen

Auch die Segler und Surfer sind sauer, wenn sie wegen Hochwassers ihrem Hobby nicht frönen können. Denn der Wind, der zwischen den Wiener Hausbergen wie durch eine Düse den Fluss entlang weht, kann durchaus als „anspruchsvoll“ gelten. Das bestätigt auch Wiens „Seebär“, Karl Hofbauer, all jenen, die auf der Alten Donau – einem malerischen, alten Donauarm – bei ihm die Kunst des Segelsetzens lernen: „Auf einem großen See kann jeder segeln. Aber auf einem Fluss, der manchmal doch schmal wird, muss man es wirklich können.“ Keine Angst: Es gibt auch Tret-, Ruder- und Elektroboote. Und auf der leichter zu befahrenden Neuen Donau zusätzlich noch einen Wasserskilift.

Um den Weg von der Innenstadt ans Wasser zu finden, bedarf es aber nicht unbedingt des Bootes oder der U-Bahn: Wien ist eine ausgesprochene Fahrradstadt. Nicht nur das dichte Netz an Radwegen (rund 1.000 Kilometer städtischer Radwege) lässt immer mehr Wienerinnen und Wiener – trotz des hügeligen Terrains – den Drahtesel besteigen. Auch Wienbesucherinnen und -besucher sind so gut unterwegs: Ob auf geführten Fahrradtouren zu den Sehenswürdigkeiten, auf einer Rundreise zu den Denkmälern der berühmten Komponisten und Dichter in den malerischen städtischen Parks entlang der Ringstraße (etwa dem Stadtpark, dem Volks- oder dem Burggarten – hier sollte man nicht vergessen, sich in dem pittoresken Palmenhaus zu stärken) oder auf eigene Faust mit dem Leihrad: Man ist schneller als zu Fuß und trotzdem hautnah an der Stadt.

Manche Regionen sind überhaupt am besten per Rad zu erleben. Der Prater etwa. Der ist über sechs Millionen Quadratmeter groß, und war ursprünglich ein Stück Aulandschaft, das mitten in der Stadt lag. Die Habsburger benutzten ihn über Jahrhunderte als kaiserlichen Jagdpark. In seinem vordersten Teil durfte das Waldpersonal Gasthäuser und Lustbarkeiten errichten – der Ursprung des heutigen „Wurstelpraters“ mit dem Riesenrad und seinen Attraktionen, von historischen Ringelspielen über Geisterbahnen bis zu hochmodernen Hochschaubahnen. Dahinter erstrecken sich ausgedehnte Wiesen und Wälder: Allein die „Prater Hauptallee“, die etwa bis zur Mitte dieses alten Auwaldes führt, ist fast fünf Kilometer lang. Neben Radfahrern und Inlineskatern gehört sie – mittlerweile zu praktisch jeder Tages- und Nachtzeit – den Joggern. Schließlich freut sich jede Lunge beim Laufen über Waldluft mehr als über klassische Stadtluft. Wohl auch deshalb führt der Vienna City Marathon, der Jahr für Jahr im Frühling schon weit über 25.000 Läuferinnen und Läufer auf einen Rundkurs durch die Stadt lockt, durch den Prater.

Laufen kann man aber auch anderswo. Rund um die Stadt sind die schönsten Laufstrecken ausgeschildert: Im Lainzer Tiergarten etwa, einem Park am Westrand der Stadt, führt eine der leichteren über 310 Höhenmeter und 13,4 Kilometer durch schattigen Wald zur Hermesvilla. Verlaufen kann man sich selbst als Fremdling nicht, so ausführlich ist die Beschilderung: Das versicherten Läuferinnen und Läufer, die die Wiener Laufrouten auf Herz und Nieren (und Lungen) sofort testeten, als die Schilder aufgehängt waren.

Aber auch in der Stadt kommen Jogger nicht unter die Räder. Bei Sisi etwa. Genau: in Schönbrunn. Leicht möglich, dass die Läufer, die zwischen Gloriette und Kaiserschloss ihre Runden ziehen, auf einer Route unterwegs sind, die schon der Kaiserin als Trainingsstrecke diente. Denn Elisabeth war ihrer Zeit weit voraus – und ihren Zeitgenossen nicht zuletzt auf Grund ihres Fitnessprogramms nicht immer ganz geheuer. Heute würde sie wohl mit Inlineskates unterwegs sein – wenn auch nicht in Schönbrunn, denn dort sind die Wege Kieswege. Stattdessen rollt der meist junge Wiener, die sportliche Wienerin entweder auf der Donauinsel oder – nach dem Vorbild der großen Pariser Nachtskate-Umzüge – am Freitagabend quer durch die Stadt. Nicht immer zur Freude der Autofahrer zwar, aber das ist wahrlich kein Wiener Spezifikum.

Gemma baden

Wienspezifisch – und hier schon erwähnt – ist dagegen der längste Strand, den eine europäische Binnenstadt aufweisen kann: Mit 42 Kilometer Badestrand an der Neuen Donau haben die Wienerinnen und Wiener allerdings noch lange nicht genug. Sobald die Temperaturen es nur irgendwie zulassen, stürmt man die Bäder. Zum Beispiel die Strandbäder an der Alten Donau mit weitläufigen Parkanlagen, wo man selbst an heißen Sommersonntagen noch ruhige Plätze findet. Oder man flüchtet auf die Hügel rund um die Stadt: Wer im Sommer tagsüber das Krapfenwaldlbad am Kahlenberg besucht, bekommt unweigerlich den Eindruck, dass die jungen und schönen Wiener (und Wienerinnen) wohl lieber die weniger hübschen in der Stadt zu ihren Füßen in Büros und Geschäften schmoren lassen und dass in dieser Stadt kaum gearbeitet wird – sei’s drum: Wer die Chance hat, einen heißen Sommertag bei netter Gesellschaft in einem Pool mit Panoramablick über die Stadt zu genießen, kann mit seinem schlechten Gewissen offenbar locker leben.

Das Schönbrunner Bad gilt als eines der schönsten Sommerbäder der Stadt. Es bietet ein 50 Meter Sportbecken, einen Fitness- und Wellnessbereich und einen Beachvolleyballplatz. Außerdem ist das Bad von Ende April bis September täglich geöffnet. Von Anfang Juni bis Mitte August sogar bis 22 Uhr.

Und bei Schlechtwetter? Hallenbäder gibt es überall in der Stadt. Und Spezialbäder – wie das „Kaiserbründl“ etwa. Doch dieses wunderschöne, im Stil eines orientalischen Serails gehaltene Bad steht nur Männern, die Männerbekanntschaften nicht abgeneigt sind, offen. Frauen haben – strikt und ausnahmslos – keinen Zutritt.

Aber auch Frauen und Familien, die sich neben dem Badespaß für historische Bäderarchitektur interessieren, kommen auf ihre Rechnung: Das 1926 gegründete Amalienbad im zehnten Bezirk etwa ist ein wahres Juwel dieser Kunst. Einzig das Glasdach, das sich innerhalb von nur drei Minuten öffnen ließ, um das Hallen- zum Freibad zu machen, überstand den Zweiten Weltkrieg nicht, ansonsten ist der Originalzustand dank aufwendiger Sanierungsarbeiten erhalten geblieben. Modernste Badeunterhaltung gibt es natürlich auch, etwa im Diana-Erlebnisbad: Kein Platz für Leistungsschwimmer, aber ein Badespaß, wo Kinder und alle, die gerne mit Wasser spielen, sich austoben können. Mit Wasserrutschen, Strandlandschaften, Wildbachanlagen.

Oberlaa und Heuriger

Es wäre aber nicht Wien, gäbe es nicht auch Musik im Wasser: Im Kurpark Oberlaa am Südrand Wiens sprudelt eine Thermalquelle, die schon die alten Römer zu schätzen wussten. Allerdings mussten die sich noch auf warmes Wasser „einfach so“ beschränken, während es ebendort heute neben Unterwassermusik und sogar Dichterlesungen, die über die Unterwasserlautsprecher den Badenden ans Ohr getragen wurden, noch ein vielfältiges Sport- und Wellnessangebot gibt: Der „Wellnesspark Oberlaa“ ist eines der über 140 Wiener Fitnesscenter, die auch in weit zentraleren Lagen dazu einladen, die „Nebenwirkungen“ jenes angenehmen Lebens, für das Wien so berühmt ist, ein wenig zu kaschieren.

Wie die überschüssigen Kilos durch regelmäßigen Genuss von Köstlichkeiten beim Heurigenbuffet: Auf 680 Hektar – meist auf den Hängen der Wiener Hausberge – wachsen in insgesamt 9 Weinbauregionen Weinstöcke. Dort, wo Wein wächst, wird er auch getrunken. Und weil es der Wiener gerne gemütlich hat, wird beim Trinken auch gegessen. Wenn dann vielleicht die typisch wienerische Heurigenmusik von den Schrammelmusikern erklingt, fühlen sich Wienerinnen und Wiener – und ihre Gäste – wie im siebenten Himmel. Denn wer lange genug den Schrammeln zuhört, spürt die Weichheit der Stadt auf einmal auch in sich selbst. Im Herzen. Dann ist man wirklich angekommen. In Wien. Einer Stadt zum Wohlfühlen.

Adressen & Infos

Wandern in Wien: Informationen und Wanderrouten sowie umfangreiches Planmaterial gibt es im Rathaus der Stadt Wien unter Tel. +43-1-4000 8080.

Über die „Hameau“-Route und andere Mountainbikestrecken in und um Wien (genaue Wegbeschreibung, Streckenlänge, Höhenunterschiede, Schwierigkeitsgrad, Beschaffenheit der Wege sowie ungefähre Dauer der Tour) informiert ausführlich www.mtbwienerwald.at.

Auf den Cobenzl und den Leopoldsberg kommt man mit der Buslinie 38A. Diese fährt von der U4-Endstation Heiligenstadt ab. Die Himmelwiese liegt zwischen dem Cobenzl und Sievering. Erreichbar ist sie zu Fuß ab dem Cobenzl in rund zehn bis 15 Minuten Fußweg entlang der Höhenstraße Richtung Südwesten, dann zweigt die Himmelstraße ab. Wenige Meter später ist bereits ein nicht zu übersehendes Hinweisschild zum Lebensbaumkreis angebracht. Informationen unter www.himmel.at.

Die Bellevuewiese findet, wer die Himmelstraße noch ein paar hundert Meter weiter wandert und dann rechts zu einem kleinen, ebenfalls nicht zu übersehenden Parkplatz abzweigt. Der Freud-Stein ist am linken Rand der Wiese aufgestellt.

Die Lobau und den Nationalpark Donau-Auen erreicht man mit dem Bus 91A. Dieser fährt ab der U1-Station Kaisermühlen – Vienna International Centre. Informationen über Führungen gibt es in der Nationalpark-Forstverwaltung: Tel. + 43-2249-2353 und unter www.donauauen.at. Das Nationalpark-Boot fährt vom 2. Mai bis zum 26. Oktober täglich um 9 Uhr bei der Salztorbrücke am Donaukanal (U1 oder U4 zum Schwedenplatz), linkes Ufer ab. Die Fahrt kostet für Erwachsene 10 Euro, für Kinder 4 Euro und dauert – inklusive Nationalparkführung – vier Stunden. Im Nationalpark wartet ein geschulter Guide auf die Besucherinnen und Besucher. Anmeldung spätestens am Tag vorher bei der Nationalpark-Forstverwaltung.

Zur Donauinsel fahren die U-Bahn-Linien U1 (Station Donauinsel) und die U6 (Station Neue Donau). Rund um die U1-Station gibt es Lokale und Bars sowie ein Multiplex-Kinocenter.

Segeln, Rudern und Surfen kann man auf der Alten Donau unter anderem bei der Segel- und Seefahrtsschule Hofbauer, 1220 Wien, An der oberen Alten Donau 191, Tel. +43-1-204 34 35. Auf der Neuen Donau sind Boots- und Surfbrettverleihe (auch Inlineskates und Fahrräder) im Bereich der U-Bahnstationen zu finden.

Radverleihe in Wien findet man unter dem Abschnitt „Speziell für Sie“ auf der Website von WienTourismus: www.wien.info.

Infos zum Friday-Night-Skating: Tel. +43-1-4000-81800.Weitere Lauf-, Sport- und Bewegungstipps in Wien findet man unter www.bewegungfindetstadt.at.

Das Lainzer Tor, Ausgangspunkt der Laufroute zur Hermesvilla, liegt auf der Hermesstraße. Zu erreichen mit dem Bus 60B. (U4 bis Hietzing, dann Straßenbahnlinie 60 bis Speising).
Zur Prater Hauptallee gelangt man mit der U1 und der U2, Station Praterstern.
Schönbrunn: U4, Station Schönbrunn oder Hietzing/Zoo.

Infos zum Vienna City Marathon findet man unter www.vienna-marathon.com.

Das Krapfenwaldlbad ist – wie alle Wiener Freibäder – von Anfang Mai bis Mitte September geöffnet. 1190 Wien, Krapfenwaldgasse 65–73, Tel. +43–1–320 15 01. Erreichbar mit dem Bus 38 A (Abfahrt bei U4-Endstation Heiligenstadt). Einen Überblick über die Wiener Bäder mit Links zu den einzelnen Bädern gibt www.magwien.gv.at/baeder. Hier findet man auch das Amalienbad (U1, Endstation Reumannplatz) oder das Dianabad (U1, U4 Station Schwedenplatz, www.dianabad-wien.at).

Das Schönbrunner Bad lädt zu sommerlichen Badespaß in den Schönbrunner Schlosspark (1130 Wien, Schlosspark Schönbrunn, U4, Station Schönbrunn, Infos unter www.schoenbrunnerbad.at, von Ende April bis September geöffnet).

Kaiserbründl: Das Men-Only Bad samt Sauna liegt nahe der U1-Station Stephansplatz: 1010 Wien, Weihburggasse 18-20, Tel. +43–1–513 32 93, www.kaiserbruendl.at.

Der Wellnesspark-Oberlaa und die Therme-Oberlaa sind mit der U1 (Endstation Reumannplatz) und danach mit der Straßenbahnlinie 67 erreichbar (1100 Wien, Kurbadstraße 14, Tel. +43–1–680 09 9700. www.oberlaa.at).
Einen Komplettüberblick der Wiener Fitnesscenter gibt es bei www.fitness-center.at.

Autor: Thomas Rottenberg, Autor/Redakteur (Der Standard)

Architektur in Wien

Samstag, April 3rd, 2010

Stadtrundgänge & Touren. Wien hat ein intaktes und geschlossenes Stadtbild. Als Hauptstadt der einstigen Monarchie verkündet es von diesem Erbe ebenso wie von der Lebendigkeit und Attraktivität einer pulsierenden heutigen europäischen Großstadt. Damit sind nicht einzelne Monumente und Spitzenleistungen der Architektur der Vergangenheit und Gegenwart gemeint, sondern eine Art allgemeines urbanes Empfinden, ein Gefühl für einen erlebbaren städtebaulichen Maßstab. Wien wäre aber nicht so, wenn es nicht durch wichtige Spitzenleistungen der Architektur jenes Niveau erreicht hätte, das die Stadt heute so attraktiv macht.

Wien ist eine Zwiebel

Viele nennen Wien eine einzigartige Zwiebel, jede ihrer rund ums älteste historische Zentrum angelagerten städtischen Schichten ist gleich wichtig für den gesamten Geschmack der Stadt. So ist in Wien die gesamte Tradition der europäischen Stadt vorhanden, von der römischen Gründung über die Gotik bis zu Barock und Gründerzeit. Und Wien ist heute immer noch eine Stadt mit präsenter Geschichte. Dafür bieten die obligaten touristischen Institutionen die bewährten Besichtigungen, vom gotischen Stephansdom über das barocke Schloss Schönbrunn und vom Schloss Belvedere bis zum Gesamtkunstwerk der Ringstraße.

Vom Fin-de-siècle zum Roten Wien

Weltweit einzigartig ist die Wiener Architektur der vorletzten Jahrhundertwende. Das Wien des „Fin-de-siècle“ war schlechthin das Laboratorium der Moderne. Man war also nicht in Wien, wenn man Otto Wagners Postsparkasse nicht besichtigt hat. Sie ist mit ihrer Funktionalität und ihrer beeindruckenden Glas-Stahl-Konstruktion der Kundenhalle ein weltweit gefeiertes Monument. Wagners revolutionäre Steinhof-Kirche und die Stationen der Stadtbahn sind weitere Ergänzungen, um das Wien der Geburt der Moderne zu verstehen. Selbstverständlich darf man auch das Gebäude der Wiener Secession von Wagner-Schüler Joseph Maria Olbrich nicht übersehen.

Jenseits und mit Otto Wagner war das Wien dieser Zeit ein enormes Kraftfeld kreativer Genies. Oskar Kokoschka, Peter Altenberg, Gustav Klimt, Egon Schiele, Sigmund Freud, Karl Kraus, und mittendrin Adolf Loos, der Architekt. Ein Kultur- und Lebensreformer mit polemischem Potential. Sein provokantester Bau, das „Loos-Haus“ am Michaelerplatz, gegenüber der Hofburg, das damals den Kaiser veranlasste, alle Fenster mit Blick darauf zu verschließen, ist heute eine Bank und in den Publikumsbereichen zu den Öffnungszeiten auch zugänglich. Ein Pflichtbesuch für Architekturtouristen ist zudem das Bekleidungsgeschäft Kniže von Adolf Loos am Graben, das bis heute in seiner Substanz bewahrt ist, und auch den kulturellen Geist von Loos weiter pflegt. Obligat ist nächtens der Kurzbesuch in der vorbildlich renovierten Loos-Bar im Kärntner-Durchgang.

Adolf Loos arbeitete auch für die Wiener Siedlerbewegung. Damit sollten die elementaren Bedürfnisse der Wiener nach dem Ersten Weltkrieg ganz unmittelbar befriedigt werden. Doch die neue sozialdemokratische Stadtverwaltung verfolgte ein anderes Ziel. Die „Superblocks“ des Roten Wien waren als eigene Städte in der Stadt gedacht. Die berühmteste städtebauliche Großform der Wiener Superblocks ist sicherlich der „Karl-Marx-Hof“, aber die größte „Stadt“ des Roten Wien ist der „Sandleitenhof“. Es ist bis heute beeindruckend und einmalig, wie das arme Wien der Zwischenkriegszeit dieses soziale Programm kompletter Stadtteile mit einer umfassenden Infrastruktur verwirklichte.

Die Moderne – zuerst verdrängt und dann vertrieben

Die moderne Architektur als Form und Stil hat in Wien ein singuläres Beispiel. Ludwig Wittgenstein, der Philosoph des Rationalismus, hat für seine Schwester ein „Palais“ gebaut. Mit mathematischer Konsequenz, der nackten Form des Raums verpflichtet. Ein Manifest, das heute vom bulgarischen Kulturinstitut als „Wittgenstein-Haus“ genutzt wird.

Die wirklich wienerische Variante der Moderne aber ist in der Wiener Werkbundsiedlung realisiert. Die einzelnen Häuser von Loos, Rietveld, Hoffmann, Plischke, Neutra, etc. sollten Wohnmodelle sein und keine technologischen oder funktionalen Manifeste. Josef Frank, der Initiator dieser Siedlung, wollte als Schüler von Loos eine neue moderne Wohnkultur mit sparsamen Mitteln in Kleinhäusern ausstellen. Doch die Wiener Werkbundsiedlung, 1934 vollendet, kam spät, der Austrofaschismus, der österreichische Ständestaat, hat die Entwicklung der Moderne in Wien beendet. Josef Frank emigrierte nach Schweden, hat dort mit seinen Möbelkollektionen den weltweit erfolgreichen „skandinavischen Möbelstil“ begründet.

Was 1934 begann, wurde 1938 vollendet. Die Wiener Moderne musste emigrieren. Eine ganze Generation talentierter Architekten und aufgeschlossener Bauherren wurde vertrieben, deren Wohnungen, Häuser und Grundstücke enteignet. Hitler hasste Wien, und so hinterließ die Nazi-Zeit nur wenig gebaute Spuren. Als Mahnmale sind die sechs Flaktürme noch heute im Stadtbild sichtbar. Die Nachkriegszeit der Wiener Architektur war zunächst geprägt von einer Kontinuität bei Architekten und in der Stadtverwaltung. Im Widerstand dazu versuchte eine junge Gruppe von Architekten mit Manifesten und Ausstellungen an die Leistungen der Vorkriegszeit und der Jahrhundertwende anzuknüpfen.

Die Avantgarde der wilden 1960er-Jahre

Für internationale Aufmerksamkeit sorgten in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts visionäre Entwürfe von Architekten und Künstlern, die als „Austrian Phenomenon“ bezeichnet wurden. Walter Pichler, Hans Hollein und die Gruppen HausRuckerCo, Coop Himmelblau, Missing Link, etc. konzentrierten mangels konkreter Bauaufgaben ihre ganze Kreativität in Projekte und Installationen. Die Träume der avantgardistischen Architekten Wiens konnten sich in den folgenden Jahren nur in kleinen Aufgaben, in Restaurants und Geschäften, realisieren. Zu Symbolen wurden Hans Holleins Kerzengeschäft „Retti“ und die vielen, bis heute erfolgreichen Lokale von Hermann Czech – Kleines Café, Wunderbar, Salzamt, etc. – kleine Manifeste der Architektur mit jeweils großer intellektueller Botschaft.

Die Rettung der Stadt

Die neue und zeitgenössisch bedeutende Wiener Architektur in großem Maßstab erwachte erst in den 1980er-Jahren. Neue Siedlungen und Wohnanlagen entstanden mit Engagement und oft im Stil der Postmoderne, die bewusst historische Analogien und Bezüge herstellen wollte. Gleichzeitig führte dies auch zur Wiederentdeckung der historischen Substanz von Wien. Legendär wurde schon in den 1970er-Jahren die Rettung des vom Abriss bedrohten „Spittelberg“-Ensembles. Dies führte in der Folge zu einer erhöhten politischen und öffentlichen Aufmerksamkeit für historisch wichtige Gebiete und Gebäude. Eine Entwicklung, die Wien seine historische Identität sicherte.

Ungefähr ab Mitte der 1980er-Jahre begann eine verstärkte positive Einflussnahme der Politik auf die Wiener Architektur. Symbol dafür ist das so genannte „Haas-Haus“ von Hans Hollein neben dem Stephansdom. Sein Entwurf für den Neubau war zunächst heftig umkämpft. Dennoch sorgte dies für eine erhöhte Aufmerksamkeit für zeitgenössische Architektur in Wien. Auch ein relativ kleiner Dachausbau in der Inneren Stadt sorgte für Aufregung. Coop Himmelb(l)au realisierten für eine Anwaltskanzlei eine dekonstruktivistische Skulptur, die ein klares Bekenntnis zur Zeitgenossenschaft manifestierte.

Der Erfolg der neuen Wiener Architektur

In den neunziger Jahren setzte eine große Wende in der Stadtgeschichte ein. Der Fall des „Eisernen Vorhangs“, die Ostöffnung, bot der bis dahin ständig schrumpfenden Stadt Wien erstmals seit den 1920er-Jahren Grund zu neuen Hoffnungen des Wachstums. Ein einzigartiges „Schulbauprogramm“ wurde beschlossen, das viele engagierte Architekten zu originären Lösungen animierte. Und auch der viel gerühmte soziale Wohnbau in Wien konnte in Verbindung mit engagierten Bauträgern und innovativen Architekten neue Modelle entwickeln, die anhaltend weltweit bewundert werden.

Dazu gehören Einzelbeispiele wie die „Sargfabrik“, ein international gefeiertes Wohnmodell. Im Süden Wiens entstanden die „Wienerberg-City“ mit den Twin Towers von Massimiliano Fuksas und das Wohnprojekt „Monte-Laa“, und als Neuverwertung eines alten Industrieareals der besonders innovative Wohnbau „Kabelwerk“. Spektakulär war auch die beispielhafte Umnutzung der alten Gasometer mit Wohnungen nach Entwürfen der Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelb(l)au, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer, einer Shopping-Mall, einer Rock-Halle und dem Archiv der Stadt Wien – ein urbanes Zentrum, das die umgebenden Flächen einer alten Industriebrache zu neuem Leben erweckt hat. Dies zeigt sich am „liegenden Sky-Scraper“ von Günther Domenig, der als Zentrale von T-mobile ein signifikantes Landmark bildet.

Das ehrgeizigste Kulturprojekt der vergangenen Jahrzehnte war das MuseumsQuartier Wien. Noch in den 1980er-Jahren beschlossen der Bund und die Stadt Wien, das innerstädtische Gelände der kaiserlichen Hofreitstallungen (das seit den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Messegelände genutzt wurde) als Standort für neue kulturelle Institutionen zu widmen. Nach vielen lokalpolitischen Kämpfen wurde von 1997 bis 2001 das Projekt MuseumsQuartier der Architekten Ortner+Ortner verwirklicht. Gedacht als neu geöffnetes Stadtviertel, in dem heute in Alt- und Neubauten das Leopold Museum, das Mumok (Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig), die Kunsthalle Wien, das Kindermuseum ZOOM, Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum, das Tanzquartier Wien, das Architekturzentrum Wien und viele andere kulturelle Angebote samt Gastronomie Platz gefunden haben.

Das größte Stadtentwicklungsprojekt Wiens ist die so genannte „Donau-City“. Vor der UNO-City, sollte als Entlastung für die Innere Stadt ein neuer Stadtteil mit Wohnen, Freizeit und viel Büroflächen entstehen. Als Nachnutzung einer Weltausstellung 1995, die jedoch per Volksabstimmung abgesagt wurde – also wurde die Nachnutzung ohne EXPO realisiert. Und inzwischen ist die Donau-City ein boomender Standort geworden. Selbst als Wiener ist man überrascht, wie sich hier in wenigen Jahren eine richtig sehenswerte Skyline mit respektablen Hochhäusern und einem attraktiven Wohngebiet entwickelt hat.

Somit hat auch Wien die Modernisierung der europäischen Stadt in den 1990er-Jahren erreicht. An vielen Orten entstanden neue Bürohausprojekte, ein Millennium-Tower am Donauufer überragt inzwischen um 202 Meter die Stadt. Mehr als ein Dutzend das Stadtbild prägender Projekte wurden in Wien entwickelt. Die Stadt lebt. Aber sie hält auch inne und besinnt sich ihrer Geschichte. Am Wiener Judenplatz in der Inneren Stadt ist ein Holocaust-Mahnmal der britischen Künstlerin Rachel Whiteread zu besichtigen, ergänzt mit einem Museum einer mittelalterlichen Synagoge und einer Platzgestaltung der Architekten Jabornegg+Pálffy. Ein berührender Ort der Besinnung und Erinnerung ist hier entstanden.

Niemand zweifelt an der Schönheit des gewaltigen historischen Erbes der Architektur der Stadt Wien, aber sie ist selbstbewusst und stark genug, um von diesem Erbe ausgehend die heutigen und zukünftigen Qualitäten der Architektur und Stadtentwicklung zu sichern.

Wien zum halben Preis

Mittwoch, März 31st, 2010

Reisevorbereitung. Haben Sie nur ein kleines Budget und möchten trotzdem gut Essen gehen? Wir empfehlen Ihnen citydeal.at. Jeden Tag gibt es ein neues, attraktives Freizeitangebot in Wien mit bis zu 50% Rabatt (z.B. ein 60-Euro-Abendessen für nur 30 Euro). Es lohnt sich!

Wie funktioniert CityDeal?

CityDeal bietet jeden Tag ein neues, attraktives Freizeitangebot in Ihrer Stadt mit bis zu 50% Rabatt (z.B. ein 60-Euro-Abendessen für nur 30 Euro oder einen 100-Euro-Freizeitpark-Besuch für nur 50 Euro). Wenn sich eine Mindestanzahl von Interessenten vor Mitternacht für den gleichen Deal anmelden, bekommen alle den entsprechenden Gutschein von CityDeal zugesandt.


CityDeal - Freizeit-Deals und Event-Gutscheine

Shoppingparadies

Samstag, Dezember 19th, 2009

Einkaufen. Ein originelles Mitbringsel für die Freunde zuhause, ein hübsches Erinnerungsstück für sich selbst: Shopping gehört in Wien zum Urlaubsgenuss. Ein Überblick über die attraktivsten Einkaufszonen der Stadt inklusive einiger „Geheimtipps“.

Luxus und Tradition im Zentrum

Im 1. Bezirk – in der „Inneren Stadt“, wie die Wiener und Wienerinnen sagen – ist das Einkaufsangebot besonders groß. Das so genannte „Goldene U“ mit seinen vielen Geschäften besteht aus den drei Straßen Kohlmarkt, Graben und Kärntner Straße und ist Teil der Fußgängerzone im Zentrum. Der Kohlmarkt hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Luxusmeile entwickelt, auf der Flagshipstores internationaler Brands zu finden sind, von Chanel über Cartier bis zu Louis Vuitton. Mittendrin steht ein Stück altes Wien: der k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel mit seinen süßen Verführungen und hinreißenden Schaufenster-Inszenierungen, die von der hohen Kunst des Zuckerbäckerhandwerks zeugen. Ein paar Häuser weiter logiert das nicht minder traditionsreiche „Meinl am Graben“ mit seinem exquisiten Feinkostangebot für Gourmets und Genießer. Am Graben selbst findet man bei Altmann & Kühne feine Pralinen, die in liebevoll gestalteten Schatullen verpackt werden und bei der „Schwäbischen Jungfrau“ exklusive Tisch-, Bett- und Frotteewäsche sowie Daunendecken.

„Zur Schwäbischen Jungfrau“ ist ein ehemaliger k.u.k Hoflieferant. Der Begriff „Kaiserlicher Hoflieferant“ wurde bereits 1782 zum ersten Mal amtlich erwähnt und bezeichnete jene Unternehmen, die auf Grund der hervorragenden Qualität ihrer Produkte den kaiserlichen Hof beliefern durften. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein prestigeträchtiger Ehrentitel und ein Gütesiegel erster Klasse, das über 500 Unternehmer führen durften. Den Hof gibt es in Wien zwar schon lange nicht mehr, die Bezeichnung k.u.k. Hoflieferant bürgt aber immer noch für beste Qualität. Ein paar Beispiele? Das Textil- und Einrichtungshaus Backhausen mit seinen Wiener-Werkstätte-Textilien, der noble Glas- und Lusterfabrikant Lobmeyr, die Juweliere Köchert, Rozet & Fischmeister und Anton Heldwein, das elegante Herrenmodegeschäft Knize & Comp., der einstige k.u.k. Hofparfumeur J. B. Filz, der Traditionsschuhmacher Rudolf Scheer & Söhne, das Hotel Sacher mit der Original Sachertorte: Sie alle findet man auch noch heute im 1. Bezirk.

Tradition verpflichtet eben. Es ist kein Zufall, dass zahlreiche Antiquitätengeschäfte ihren Standort im 1. Bezirk haben. Sie logieren in den Seitengassen des Grabens, in der Dorotheergasse, der Stallburggasse, der Bräunerstraße und der Spiegelgasse und präsentieren Barockschränke, Renaissance-Truhen, edle Teppiche und kostbare Uhren, Gemälde, Porzellan und antiken Schmuck. Im Antiquariat des Musikhauses Doblinger lagern tatsächlich noch Erstdrucke der Wiener Klassik, und das Auktionshaus Dorotheum ist sowieso ein wahres Mekka für Liebhaber schöner alter Stücke – und eines der größten Auktionshäuser der Welt.

Die Innere Stadt kann aber nicht nur mit Traditionellem aufwarten. Wer auf der Suche nach internationaler Designermode ist, wird z.B. bei Firis, Chegini, 2006FEB01, Kasha oder Sternlite fündig, wo schöne Stücke von Dries van Noten, Marc Jacobs, Stella McCartney, Miu Miu und vielen Anderen vorrätig sind. Auch einige Wiener Designer haben in der Innenstadt ihren Shop, wie etwa die ModemacherInnen Michel Mayer und Schella Kann, Mühlbauer mit trendigen Hüten aus eigener Produktion und internationalen Modebrands, der Accessoire-Spezialist Robert Horn oder der Edel-Schuhmacher Ludwig Reiter.

Auf der Kärntner Straße steht eines der wenigen Kaufhäuser Wiens, im „Steffl“ gibt es auf mehreren Etagen Mode, Parfümerie und Accessoires, und in den nahe gelegenen Ringstraßen-Galerien ein weitläufiges, überdachtes Einkaufsparadies.

Mariahilfer Straße

Auf der Mariahilfer Straße ließ sich einst Kaiser Franz Joseph von der Hofburg nach Schönbrunn und wieder retour kutschieren. Die knapp zwei Kilometer lange Verbindung zwischen der Ringstraße und dem Gürtel, auf deren Mitte die Grenze zwischen 6. und 7. Bezirk verläuft, ist heute Wiens Shoppingboulevard Nummer 1. An der großzügig angelegten Straße mit ihren breiten Gehsteigen haben sich hunderte Geschäfte und Flagshipstores internationaler Marken angesiedelt, vor allem aus dem Bereich Mode, Schuhe, Accessoires und Inneneinrichtung. Dazu kommt ein umfangreiches Gastronomieangebot mit Cafés, Eissalons, Fast-Food-Lokalen und Pizzerien. Auch das eine oder andere Stück Tradition hat sich erhalten, etwa das altehrwürdige Geschäft von Walter Weiss, in dem sich so gut wie alles zum Schönsein findet – vom Kamm über den Rasierpinsel bis zum Spiegel.

Ein Abstecher vom Mainstream-Shopping lohnt sich auf jeden Fall. Im Viertel links der Mariahilfer Straße stadtauswärts gesehen hat sich in der Gumpendorfer Straße im 6. Bezirk eine hippe Einkaufszone etabliert. „das möbel“ führt Einrichtungsgegenstände und Wohnaccessoires junger Wiener und internationaler Produktgestalter, bei „Lichterloh“ gibt es Möbel-Ikonen wie den von Le Corbusier entworfenen Liegestuhl LC 4, die „Nachbarin“ setzt auf Mode viel versprechender Newcomer und die „St. Charles Cosmothecary“ offeriert Naturkosmetik vom Feinsten.

Ein noch dichteres Angebot für Individualisten gibt es – stadtauswärts gesehen – rechts von der Mariahilfer Straße, im 7. Bezirk. Dieser Bezirk ist schließlich Wiens Kreativbezirk per se, rund um den Spittelberg mit seinen engen Gassen und revitalisierten Barockbauten haben sich zahlreiche originelle Shops angesiedelt. Ein schönes Beispiel dafür ist die Lindengasse. Hier findet man vor allem Mode und Anverwandtes mit hohem Originalitätsanspruch, vieles davon von jungen Wiener DesignerInnen gestaltet: schöne Ledertaschen bei Ina Kent, Kindermode bei „Buntwäsche“ und bei „Herr und Frau Klein“, feinste Dessous in Sandra Gilles’ „la petite boutique“, individuelle Accessoires bei „Lila Pix“ und handgearbeitete Schmuckunikate bei „Werkprunk“. Gleich ums Eck, im „Studio“ in der Kirchengasse, kann man Mode vom Wiener Öko-Label „Göttin des Glücks“ erstehen, in der Mondscheingasse gibt es bei „Park“ innovative Designerlabel und in der Gutenberggasse Lena Hoscheks witzige Trachten-Interpretationen.

Ein paar Gassen weiter, in der Westbahnstraße, präsentiert sich „be a good girl“ als Friseur-Shop-Konglomerat und „Art Point“ als Mode-Showroom der gebürtigen Russin Lena Kvadrat. In dieses kreative Ambiente fügt sich das MuseumsQuartier perfekt ein. Neben kulturellen und gastronomischen Genüssen offeriert es unter anderem auch den „Lomo Shop“ (mit den russischen Lomo-Kameras) sowie „Combinat“ und „gegenalltag“ mit einer feinen Auswahl junger ModedesignerInnen. Und beim „Musiktank“ kann man sich aktuelle Musik unkompliziert und kostengünstig auf den MP3-Player laden.

Rund um den Naschmarkt

Der größte Markt Wiens ist eine Pflichtadresse für Genießer. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Würste und Käse, Gewürze und Gourmet-Essig: Am Naschmarkt gibt es so gut wie nichts, was es nicht gibt – und dazu jede Menge schicker Lokale für den entspannenden kulinarischen Zwischenstopp. Samstags ist auf dem an den Naschmarkt anschließenden Areal Flohmarkt-Zeit, dann offerieren Antiquitätenhändler und Private ihre mehr oder weniger wertvollen Stücke. Wenn man schon in der Gegend ist, empfehlen sich Abstecher in die Nebengassen. Die Schleifmühlgasse hat eine sehr aktive Galerienszene, aber auch gute Shopping-Adressen: hochwertige Vintage-Mode bei „Flo“, puristische Kleidungsdesigns bei „Jutta Pregenzer“, Möbelklassiker des 20. Jahrhunderts bei „Rauminhalt“ und hunderte Kochbücher bei „Babette’s“. Die Kettenbrückengasse am Ende des Naschmarkts hat sich in der jüngsten Zeit gut entwickelt. Hübschen Krimskrams gibt es bei Anna Stein, schöne Retro-Möbel bei „Bananas“, köstliche Desserts und Pralinen bei „Fruth“ und die originellsten Souvenirs der ganzen Stadt bei „WieWien“. Ein kleines Stückchen weiter ist es zum Shop der Designerinnen „Elfenkleid“, und dann kann man auch gleich bei Sandra Heischberger und ihren Porzellan-Entwürfen im „feine dinge“-Geschäft vorbeischauen.

Albertina

Samstag, Mai 23rd, 2009
1. Bez., Albertinapl. 1; Täglich 10–18 Uhr, Mi 10–21 Uhr. Erw. € 9,50.
 +43 1 534830,  albertina.at, info@albertina.at
Station Karlsplatz/Oper U1 U2 U4 Straßenbahn D, 1, 2, 62 Bus 3A, 59A

Palais Liechtenstein

Dienstag, Mai 19th, 2009

Museen & Galerien. Das barocke Gartenpalais des Fürsten beherbergt eine der wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Seit einigen Jahren ist das Museum mit Werken von Rubens, Rembrandt, Raffael und van Dyck auch öffentlich zugänglich.

Inmitten des 9. Bezirkes, dem Alsergrund, ließ sich Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein hier um 1700 ein barockes Gartenpalais bauen. Domenico Egidio Rossi und Domenico Martinelli wurden mit den Planungen beauftragt, sie entwarfen das Stadtschloss im römischen Stil. Im Inneren kann man Marmordekor, Stuck und Fresken (unter anderem von Marcantonio Franceschini, Antonio Belucci, Andrea Pozzo und Johann Michael Rottmayr) bestaunen.

2004 brachte der Fürst einige seiner Gemälde und Plastiken von Vaduz nach Wien und eröffnete das Liechtenstein Museum. Logo Liechtenstein Museum Mit Hauptwerken europäischer Kunst aus fünf Jahrhunderten, von Peter Paul Rubens bis Friedrich von Amerling, macht es eine der größten und wertvollsten Privatsammlungen der Welt öffentlich zugänglich.

Auch der Garten des Palais war ursprünglich barock angelegt, doch 1820 gestaltete ihn Architekt Joseph Kornhäusel klassizistisch um. Einige Jahre später ließ Fürst Johannes II. die Orangerie im Eingangsbereich und der Rokokopalast von Fischer von Erlach abreißen, mit dem Bau des größeren Neuen Palais wurde Heinrich von Ferstel beauftragt. Heute birgt das Gebäude neben Repräsentationsräumen vor allem Büros.

9. Bez., Fürsteng. 1; Fr–Di 10–17 Uhr, Erw. € 10.  +43 1 3195767-0,
 liechtensteinmuseum.at, kunstvermittlung@liechtensteinmuseum.at.
U4 Roßauer Lände Fußweg 10 Min., Straßenbahn D Bus 40A Bauernfeldplatz

Marktleben

Sonntag, Mai 17th, 2009

Einkaufen. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bieten Ihnen die 26 Märkte der Stadt. Markstände mit Lebensmitteln, Blumen sowie Gewürze aus aller Welt reihen sich hier das ganze Jahr über aneinander – es gibt kaum etwas, was Sie hier nicht finden würden.

Naschmarkt

Standler bieten ihre Ware preis

Standler bieten ihre Ware preis

An der Wienzeile zwischen Karlsplatz und Kettenbrückengasse gelegen, erstreckt sich auf über rund einem Kilometer der größte und vielseitigste Markt Wiens. Hier verschmelzen Kulturen miteinander, hier treffen Wiener Charme sowie österreichische Spezialitäten auf orientalisches Flair und die Atmosphäre eines Bazars aufeinander. Über 170 Standler preisen Ihre Waren aus aller Welt lautstark an, selbst ausgefallene Gewürze oder exotische Früchte sind zu bekommen. Doch auch das gastronomische Angebot ist vielfältig. Von Pizza, Pasta und Kebab, über Wiener Küche bis hin zu Meeresfrüchten oder Spezialitäten aus Fernost ist für jeden Geschmack etwas dabei. Lokale wie das Naschmarkt Deli (türksiche Spezialitäten), der Indian Pavillion oder das Umar (Fischspezialitäten) gelt längst als angesagte Szenetreffs.

Spezialitäten aus Nah und Fern

Spezialitäten aus Nah und Fern

Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Ufer des Wienflusses Milch verkauft (ursprünglich als Aschenmarkt, benannt nach dem Begriff für Milchkanne). Wiener Hausfrauen deckten such hier mit allen notwendigen Lebensmitteln ein, da sie als besonders frisch und preiswert galten. Um 1900 wurde der Wienfluss überdacht und die Händler siedelten sich am heutigen Standort an. Mittlerweile in die Jahre gekommen, wird der Markt ab Anfang 2010 modernisiert und wird daher nur teilweise zugänglich sein.

Fungrube für Schnäppchenjäger

Fungrube für Schnäppchenjäger

Starten Sie die kulinarische Weltreise am besten mit leerem Magen. Händler bieten Ihnen gerne Kostproben, Sie müssen nur danach fragen. Die beste Zeit für den Besuch ist Samstag Nachmittag. Seit 19977 verwandelt sich dann das Areal westlich des Marktgebiets in Östereichs größten Flohmarkt. Sammler und Schnäppchenjäger werden hier auf ihre Kosten kommen. Neben viel Kitsch und Ramsch werden aber auch Antiquitäten und Raritäten wie Bücher, Schallplatten, Bilder oder Geschirr angeboten – handeln und feilschen ist ausdrücklich erwünscht.

6.Bez.; Wienzeile. Mo-Fr 6 -19 Uhr, Sa6-17 Uhr, Gastronomie Mo-Sa 6-23 Uhr,  wienernaschmarkt.eu. U4 Kettenbrückengasse, Bus 59A Preßgasse.
Flohmarkt jeden Samstag von 6:30–18 Uhr,  +43 1 4000-05430

Brunnenmarkt

Im 16. Wiener Gemeindebezirk gelegen finden Sie einen der letzten Straßenmärkte Wiens. Unter der Woche bauen die rund 50 Händler Tag für Tag ihre Stände auf, am Samstag werden es meist weit über 100. Auf dem größten Straßendetailmarkt Europas wird vorwiegend mit Grundnahrungsmittel wie Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Backwaren gehandelt, wobei feilschen fast schon als obligat angesehen wird. Kurz vor Marktschluss bekommen Sie die waren dann zu Spottpreisen.

Schon seit Jahrzehenten gilt die Gegend rund um den Brunnenmarkt als das türkische Viertel Wiens. Griechische und türkische Spezialitäten werden nicht nur am Markt selbst, sondern auch in den zahlreichen Imbiss-Lokale und Restaurants (so zum Beispiel im Kent) angeboten. Direkt an den Brunnenmarkt schließt im Norden der Yppenmarkt an, auf dem jeden Samstag Wiens größter Bauernmarkt sowohl Einheimische als auch Besucher anzieht.

Die Geschichte des Brunnenmarktes geht ins 18. Jahrhundert zurück. Damals entstand rund um einen neu errichteten Trinkwasserbrunnen an einer belebten Straßenkreuzung ein kleiner Straßenmarkt. Dieser Brunnen existiert heute zwar nicht mehr, der Markt jedoch erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. 2005 wurde die Brunnengasse zur reinen Fußgängerzone umgewandelt.

16. Bez., Brunnengasse.Mo-Fr und 1.Sa im Monat, 6-18:30 Uhr, Sa 6-14 Uhr.
U6 Josefstädter Straße, Straßenbahn 2, 46 Brunnengasse

Fahrkarten

Samstag, Mai 2nd, 2009

Die Wien-Karte

Haben Sie vor, die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt zu nutzen und gleichzeitig viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen? Dann empfiehlt sich der Kauf einer „Wien Karte“. Sie ist die ideale Eintrittskarte in die Stadt: eine 72-Stunden-Netzkarte für U-Bahn, Straßenbahn und Bus mit zahlreichen zusätzlichen Ermäßigungen und Vergünstigungen. Dazu gibt es eine ausführliche Informationsbroschüre. Preis: € 18,50

Freifahrt für Kinder

Kinder unter 15 Jahre können an Sonntagen und während der Wiener Schulferien ohne Fahrschein die Fahrzeuge der Wiener Linien benutzen. Ein Ausweis zum Altersnachweis bzw. ein Schülerausweis sind bei einer Kontrolle vorzuweisen.

Vom Flufghafen in die City

S-Bahn € 3,40
CAT € 9,-

Internationale Buslinien

Freitag, Mai 1st, 2009

Planen & Buchen. Eine preiswerte Alternative zur Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug stellen internationale Buslinien da. Aus Deutschland und dem Rest Eurpopas werden täglich mehrere Direktverbindungen zu günstigen Preisen angeboten.

Internationales Busterminal Wien

Internationales Busterminal Wien

Vienna International Busterminal

Verglichen mit anderen europäischen Metropolen wirkt der Busbahnhof Wien relativ klein. Die Ankunfts- und Abfahrtsstation am VIB, bei der sich die Ticketschalter und ein Waretraum befinden, ist mit dem Stadtzentrum ideal mit der U-Bahn verbunden. Vienna Internat. Busterminal, U3 Station Erdberg, Ausgang Nottendorfer Gasse, Erdbergstraße 200.

Eurolines & EuroExpress

EurolinesEurolines ist ein Zusammenschluss von über 30 europäischen Busunternehmen, die ein ausgedehntes Netzt an interantionalen Fernbuslinien betreiben. In Deutschland ist die Deutsche Touring GmbH, in Österreich die Blaguss Gruppe Eurolines Partner. Durch diese Kooperation ist Österreich von mehr als 500 Destinationen aus erreichbar.  +43 1 7982900,  eurolines.at.

Berlin-Linien-Bus

Berlin Linien BusDas deutsche Busunternehmen verbindet Berlin sowie viele weitere deutsche Städte mit über 350 Zielorten europaweit, darunter auch Wien. Wer rechzeitig bucht, bekommt Tickets bereits ab € 29,– je Richtung. Tickets im Reisebüro oder  +49 30 86096211,  berlinlinienbus.de.