Author Archive

Mit dem Zug nach Wien

Donnerstag, April 30th, 2009

Planen & Buchen. Seit 2008 verbindet der neue ÖBB-Hochgeschwindigkeitszug Railjet die bayrische mit der österreichischen Hauptstadt in gerade einmal 4 Stunden, zusätzlich gibt es auch aus vielen anderen Teilen Deutschlands gute Direktverbindungen nach Österreich.

Aus Deutschland, Westösterreich und der Schweiz

Von Frankfurt am Main bestehen täglich 7 rasche ICE-Verbindungen über Regensburg und Passau nach Wien, die Fahrzeit beträgt dank Ausbau der Stecke nur noch 7 Stunden. Der moderne Hochgeschwindigkeitszug Railjet verbindet seit 2008 München mit der Donaumetropole und benögt gerade einmal 4 Stunden.

Nachtzugreisen

Per Nachtzug nach Österreich

Per Nachtzug nach Österreich

Preiswert und eine gute Alternative zum Flugzeug stellen die Nachzüge aus Deutschland (von Hamburg, Berlin, Karlsruhe, Dortmund, Frankfurt am Main und München) da.

Nachts einsteigen, in Wien erwachen

Nachts einsteigen, in Wien erwachen

Diese Züge führen neben den Sitz- und Liegewagen auch komfortable Schlafwagen. Sie kommen am Morgen ausgeschlafen in Wien an und sparen sich so die Kosten für eine Hotelübernachtung. Wer rechtzeitig bucht, bekommt Fahrkarten nach Wien bereits ab € 29,- je Richtung.

Von:

Nach:

Datum:
Uhrzeit:
Abfahrt

Ankunft

Westbahnhof

EN 490/491 „Hans Albers“ EN 490/491 „Chopin“

20:33 Hamburg 07:50 20:33 Berlin 07:50
09:04 Wien 19:54 09:04 Wien 19:54

Die Nachtzüge aus Berlin und Hamburg sind Autoreisezüge, bei denen Sie Ihren PKW mitnehmen können.

Auch in die Schweiz bestehen regelmäßige Bahnverbindungen zwischen Wien und Zürich bzw. Basel.

Die beiden Eurocity-Züge „Transalpin“ und „Vorarlberg“ verbinden Wien mit Zürich täglich bei einer Fahrzeit von etwa 9 Stunden. Besonders empfehlenswert ist die Nachzugverbindung „Wiener Walzer“ von Zürich nach Wien. Auch auf dieser Strecke sind Tickets bereits ab € 29,- (ca 45 sFr) erhältlich. Vor allem zu den Urlaubszeiten sind die Liege- und Schlafwagenplätze rasch ausgebucht, vergessen Sie also nicht, rechtzeitig im Voraus zu reservieren.

EN 466/467 „Wiener Walzer“

20:33 Hamburg 07:50
09:04 Wien 19:54

Aus dem Süden

Schon seit vielen Jahren laufen die Planungen für einen zentralen Hauptbahnhof in Wien, nun haben die Bauarbeiten dafür begonnen. Zurzeit enden die Züge jedoch noch an den jeweiligen Kopfbahnhöfen der Stadt. Wenn Sie aus Deutschland oder der Schweiz anreisen, kommen Sie am Westbahnhof an, welcher ebenso gerade modernisiert wird. ankommen am Südbahnhof.

Inter-Rail

Quer durch Europa nach Wien

Quer durch Europa nach Wien

Infos ebenso gerade modernisiert wird.

Flugzeug

Mittwoch, April 29th, 2009
Sky Europe's Base in Wien

Sky Europe's Base in Wien



Flüge aller Airlines, Last Minute, Mietwagen und Hotels.
Von
Nach
Abflug
Rückflug

Am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien

günstige Flüge

An der schönen blauen Donau

Montag, April 27th, 2009

Stadtrundgänge & Touren. Wien ist Weltstadt am Wasser. Das besagt schön Johann Strauß bekanntester Walzer. Erleben Sie Wien von der Wasserseite aus und genießen Sie einen entspannten Tag an der Alten Donau. Highlight des Tages wird der Sonnenuntergang über Wien aus 150 Meter Höhe vom Donauturm.

Nach einem anstrengenden Sightseeing-Vormittag in der Innenstadt haben Sie bestimmt einmal Lust, kurz der Großstadt zu entkommen und ein wenig zu entspannen. Hierfür geradezu prädestiniert ist der 22. Bezirk, welcher nördlich der Donau liegt, und von den Wienern als „Transdanubien“ bezeichnet wird. Fahren Sie auf die Donauinsel, mieten Sie sich ein Motorboot auf der Alten Donau oder kombinieren Sie den Besuch des Donauparks mit einer Fahrt auf den Donauturm. Die Gegend hat aber noch mehr zu bieten: neben der UNO-City entsteht in der Donaucity gerade die neue Skyline Wiens.

Donauinsel

Mit der U-Bahn (U1) vom Stadtzentrum finden wir uns schon nach wenigen Minuten in Wiens einzigartiger Erholungslandschaft wieder, der Donauinsel. Es handelt sich um eine etwa 200 Meter breite und ca. 20 Kilometer lange, künstlich aufgeschüttete Insel zwischen dem Donaustrom und dem Entlastungsgerinne Neue Donau. 1972 begannen die Arbeiten an der Donau-Hochwasserregulierung, heute gilt die Insel mit ihren zahlreichen Badestränden, Sportanlagen und Lauf,- Rad,- und Wanderwegen als Freizeitparadis der Wiener. U1 Donauinsel

Blick von der Donauinsel über die Copa Cagrana und über die Donaucity mit der UNO und dem Donauturm.

Blick von der Donauinsel über die Copa Cagrana und über die Donaucity mit der UNO und dem Donauturm.

Latino-Flair an der Copa Cagrana

Latino-Flair an der Copa Cagrana

Im Sommer wird gesportelt, gebadet, gegrillt – und in den Abendstunden gefeiert. Seit den 80er Jahren entwickelte sich bei der Reichsbrücke eine vielfältige Lokalszene mit verschiedenen Restaurants, Bars, Clubs – teilweise sogar auf am Wasser schwimmenden Pontons. Die Copa Cagrana (in Anlehnung an Rios Copacabana sowie den angrenzenden Stadtteil Kagran) wird an Sommerabenden von bis zu 10.000 Besuchern frequentiert.

Festbühne am Donauinselfest

Festbühne am Donauinselfest

Donauinselfest

Seit 1984 findet hier jeden Sommer das legendäre Donauinselfest statt, welches Millionen von Besucher und Bands aus ganz Europa lockt und die Insel in einen Ausnahmezustand versetzt. Das dreitägige Open-Air mauserte sich zur größten Veranstaltung seiner Art. 24.-26.Juni 2009,  portal.donauinselfest.at.

Vielfältige Donauinsel

Vielfältige Donauinsel

Der nördliche und südliche Teil der Insel beherbergt ein Naturreservat, in dem sich seltene Vogel- und Fischarten sowie Biber, Hasen und Rehe niedergelassen haben. Freunde des Nacktbadens finden an den etwas abgelegenen Teilen der Insel ebenso ruhige FKK-Badeplätze.  fkk-jugend.com, naturist.gay.or.at.

Donaucity

Von der Donauinsel aus kann man bereits gut die Skyline der Donaucity erkennen. 1967 wurde begann man mit den Planungen des Vienna International Centre, dem internationalen Amtssitz der Vereinten Nationen. Der architektonisch äußerst interessante und in seiner Form einzigartige Komplex in Form eines Ypsilons beherbergt unter anderem die Internationale Atomenergie-Organisation und beschäftigt über 4000 Mitarbeiter. Einige Jahre später wurde die Bürostadt um das Austria Center Vienna, einem Konferenzzentrum für rund 6000 Teilnehmer, erweitert. Besucherzentrum der Vereinten Nationen, 22. Bez., Wagramer Str. 5. Mo-Fr 8-19 Uhr, Führungen € 5.  +43 1 26060,  unvienna.org .

Vienna International Centre

Vienna International Centre

Vor rund 20 Jahren kam die Idee auf, das Gelände um die UNO-City besser zu nutzen und hier eine neue Skyline für Wien zu errichten. Neben zahlreichen Bürogebäuden der Donau City wurden vor allem große Wohnhausanlagen und dazugehörige Einrichtungen wie Schulen und Einkaufszentren errichtet. Hochhäuser wie der Saturn Tower, Ares Tower oder Andromeda Tower sind bereits fertiggestellt, während sich die spektakulären Twin Towers noch in der Planungsphase befinden. U1 Kaisermühlen,  viennadc.at.

Die Donaucity gehört zu Kaisermühlen, einer ehemaligen Katastralgemeinde der Stadt. Wo einst Schiffsmühlen am Kaiserwasser standen, reihen sich heute Gemeindebauten aneinander. Große Bekanntheit erlang die Gegend durch die österreichische Fernsehserie Kaisermühlen-Blues, welche das Grätzel und deren Bewohner und vor allem die Arbeiterschicht auf eine besonders realitätsnahe Art porträtierte.  kaisermuehlenblues.com.

Alte Donau

An der oberen Alten Donau

An der oberen Alten Donau

Donauturm von der Alten Donau

Donauturm von der Alten Donau

Das Is­la­mi­sche Zentrum

Das Is­la­mi­sche Zentrum

Ursprünglich mit der Donau verbunden, handelt es sich heute bei diesem beliebten Freizeit- und Badeparadies nördlich des Donauparks um ein Binnengewässer. Umgeben von großzügigen Liegewiesen mit Restaurants und Cafés direkt am Wasser, erfreuen sich die zahlreichen städtischen Strandbäder großer Beliebtheit. Surfer, Segler und Badegäste wissen vor allem die hervorragende Wasserqualität zu schätzen. Besonders beliebt ist das auf einer Halbinsel gelegene Gänsehäufel mit eigenem Wellenbecken, Wasserrutschen, Spiel- und Sportplätze sowie großem FKK-Bereich. 22.Bez., Moissig. 21. Mai-Oktober 9-19 Uhr, Eintritt ca. € 4.  +43 1 2699016,  gaensehaeufel.at Bus 90A von Kaisermühlen.

Eine ganz besondere Atmosphäre bietet die Alte Donau in den Abendstunden. Dann nämlich verwandelt sie sich in den idealen Ort für Romantiker und frisch Verliebte. Nehmen Sie sich ein Tret- oder Elektroboot und lernen Sie das fast 8 Kilometer lange Gewässer mit seinen vielseitigen Buchten, Seitenarmen und Halbinseln näher kennen. Einige Bootsverleihe bieten neben Surf- und Segelkurse auch Boote in den Abendstunden an. Marina Hofbauer, Wagramer Str. 49, Tretboote ab € 5, Motorboote ab € 15.  +43 1 203868084,  marina-hofbauer.at

Unweit der Alten Donau befindet sich übrigens das 1979 eröffnete Islamische Zentrum Wiens. Neben der Moschee mit Minarett beherbergt es Bibliothek, Festsaal und eine Koranschule. 21. Bez., Am Bruckhafen 3, täglich 9-17 Uhr, Führungen nach Anmeldung. U6 Bus 20B Neue Donau

Donaupark

Rosenschau im Donaupark

Rosenschau im Donaupark

Die Donauparkbahn

Die Donauparkbahn

Das Gebiet zwischen der Alten Donau und der UNO-City blieb lange Zeit ungenutzt. Erst Anfang der 60er Jahre begann man anlässlich der Internationalen Gartenschau mit der Sanierung und Umwandlung des Areals in eine großzügig angelegte Parkanlage und dem Bau des Donauturms.

Ursprünglich führte ein rund 2 Kilometer langer Sessellift auf einem Rundkurs durch den Park, mittlerweile wurde er jedoch gegen die kleine Donauparkeisenbahn ersetzt. Die Fahrt auf den 2 Kilometer langen Rundkurs der Liliputbahn wird nicht nur für Kinder zum Erlebnis. Die Strecke beginnt bei der UNO-City und führt vorbei an den prächtigen Rosen- und Blumengärten bis hin zum Donauturm. Das Papstkreuz am Fuße des Donauturms erinnert an den Besuch von Johannes Paul II. am Katholikentage 1983. Mai-Oktober 10-18 Uhr, Fahrpreis € 4, Kombiticket mit Donauturm € 9.  +43 1 7268236,  liliputbahn.com

Donauturm

17.000 Tonnen Stahl & Beton

17.000 Tonnen Stahl & Beton

Mit seinen 252 Metern Höhe ist der 1964 eröffnete Donauturm bis heute das höchste Gebäude der Stadt. Donauturm Logo Zwei Expressaufzüge (mit Glasscheibe an der Decke, sodass Sie in das beleuchtete Turminnere sehen können) bringen Sie vom Erdgeschoß in gerade einmal 35 Sekunden auf die Aussichtsplattform in 150 Meter Höhe. Bei gutem Wetter genießen Sie von dort aus einen einmaligen Fernblick auf bis zu 80 Kilometer Entfernung. Vor Ihnen liegen die Donaucity mit ihren modernen Hochhäusern sowie die historische Altstadt Wiens. Bei klarer Sicht können Sie sogar die Karpaten oder die bis in die Sommermonate mit Schnee bedeckten Alpen sehen.

Neben dem Aussichtspunkt auf 150 Meter Höhe erwartet Sie außerdem eine offene Aussichtsplattform sowie ein Café und Restaurant. Diese drehen sich einmal pro Stunde um die eigene Achse und bieten Ihnen somit einen beeindruckenden Blick über Wien. Tische im Restaurant unbedingt rechtzeitig buchen unter  +43 1 2633572 oder  donauturm.at. Die beste Zeit für die Auffahrt auf den Donauturm ist während der Abenddämmerung. Es gibt kaum einen schöneren Ort in der Stadt, von wo aus man denen Sonnenuntergang über der Donaumetropole beobachten könnte.

Sprung vom Turm
Adrenalin pur für alle Mutigen verspricht der Bungee-Sprung aus 152 Meter Höhe. Um € 139,- kann jeder gegen Voranmeldung (bei geeigneter Fitness) von Europas höchster Bungee-Anlage in die Tiefe springen. Urkunde inklusive. Gleich hier online reservieren.

22. Bez., Donauturmstr. 4. Täglich 10–24 Uhr, Liftticket € 5,50, Kombitickets mit Schifffahrt oder Riesenrad.  +43 1 2633572,  donauturm.at
U1 Kaisermühlen und Bus 20B bis Donauturm oder U1 Alte Donau Fußweg 15 Min.

Mit der Bim übern Ring in den Prater

Montag, April 20th, 2009

Stadtrundgänge & Touren. Sie haben wenig Zeit, müde Beine, und es regnet? Besichtigen Sie Wien vom Fensterplatz aus! Die Straßenbahnlinie 1 verbindet Top-Sehenswürdigkeiten in sechs Bezirken.

An Werktagen verkehren die Züge auf der Strecke gewöhnlich alle fünf Minuten, in den Sommermonaten alle acht Minuten, abends und am Wochenende im Zehn-Minuten-Intervall. Ein Einzelfahrschein kostet für Erwachsene im Vorverkauf € 1,80, weitere Fahrscheine sind im Artikel „Öffentliche Verkehrsmittel“ beschrieben.

Ringstraße

Die Staatsoper

Die Staatsoper

Das „Erste Haus am Ring“, die Staatsoper, zählt bis heute zu den führenden Opernhäuser der Welt. Die Erbauer Siccardsburg und Van der Nüll wurden jedoch stark kritisiert, man verglich den Monumentalbau mit einem Bahnhof. Die Eröffnung der Staatsoper 1869 mit Mozarts „Don Giovanni“ erlebten beide nicht. 1955 konnte das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Opernhaus wiedereröffnet werden. Der jährlich im Fasching stattfindende Opern­ball gilt ge­sell­schaft­li­cher Höhepunkt der Ball­sai­son.

Weiter geht es vorbei am Hotel Le Meridien und sehen auf der linken Seite das Schillderdenkmal sowie die dahinter liegende Akademie der bildenden Künste, rechts befindet sich das Denkmal von Goethe.

Palmenhaus im Burggarten

Palmenhaus im Burggarten

Mozart im Burggarten

Mozart im Burggarten

An dieser Stelle beginnt auch der Burggarten, welcher das Palmen- und Schmetterlingshaus beherbergt. Heute befindet sich darin neben tropischen Pflanzen und Schmetterlingen auch ein Café-Restaurant. Der Park selbst wurde 1816–1819 unter Anordnung Kaiser Franz II. angelegt und vermitteln vor allem durch den Teich den Eindruck einer natürlichen Landschaft. 100 Jahre nach seiner Eröffnung wurde der Park öffentlich zugänglich und kurzzeitig in Garten der Republik und später in Burggarten umbenannt. Die Anlage beherbergt außerdem Denkämler von Mozart sowie Kaiser Franz Stephan von Lothringen und Kaiser Franz Joseph.

Wir halten an der Station Burgring, von wo aus wir auf der linken Seite bereits das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum sehen können. Die beiden 1871-1881 im Stil des Historismus errichteten monumentalen Zwillingsbauten stehen einander gegenüber und bilden so ein symmetrisches Gesamtbild. Die von den Architekten Semper und Hasenauer erbauten Museen beherbergen Sammlungen von Weltruhm. Zwischen den beiden Mussen und somit im Zentrum des gesamten Komplexes befindet sich die auf einem hohen Sockel thronende Figur der Kaiserin Maria Theresia.

Gegenüber dem Maria-Theresien-Denkmal bildet das monumentale Burgtor die Zufahrt auf einen der schönsten Plätze weltweit, dem Heldenplatz. Er wird von den Repräsentativbauten der Neuen Hofburg und der Nationalbibliothek umgeben. Ursprünglich als Paradeplatz genutzt, verdankt er seinen Namen den beiden Reiterstandbilder von Erzherzog Karl und Prinz Eugen, welche in Schachten gegen Napoleon bzw. die Türken als Helden hervorgingen. 1848 barch hier die Revolution aus und 1938 verkündete Hitler den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich.

Palas Athene vorm Parlament

Palas Athene vorm Parlament

Angrenzend an den Heldenplatz beginnt der Volksgarten. Der Park entstand in den Jahren 1819-1823 an der Stelle des ehemaligen Stadtgrabens. Inmitten des Gartens befindet sich der Theseustempel, eine Nachbildung des Theseions von Athen. In zwei ruhigen Ecken haben Grillparzer und Kaiserin Elisabeth ihre Denkmäler. Heute ist vor allem der Rosengarten ein beliebter Erholungsort, außerdem befidnet sich hier die bekannte Szenediscothek Volksgarten.

Über den Dr-Karl-Renner-Ring geht es nun vorbei am Parlament. Der 1873-1883 errichtete Bau ist sowohl Sitz des National- als auch des Bundesrats. Mit seinen antiken Formen wollte Erbauer Theophil Hansen einen Bezug zwischen dem Hohen Haus und dem Ursprung der Demokratie, Griechenland herstellen. Vor der Hauptrampe des Parlaments trohnt die Pallas Athene, die Göttin der Weisheit.

Das Wiener Rathaus

Das Wiener Rathaus

Bürgermeister sowie Stadt- und Landesregierung residieren im benachtbartem Rathaus. Das Gebäude wurde von 1872–1883 nach den Plänen Friedrich Schmidts erbaut und ist ein herausragendes Beispiel für einen neugotsichen Profanbau. Auf der Spitze des 105 Meter hohe Turms steht der Rathausmann, eine 3,5 Meter hohe eiserne Figur. Der davor liegende Rathausplatz wird das ganze Jahr über für Veranstaltungen genutzt. Alljährlich findet im Juli und August das Filmfestival statt, während zur Vorweihnachtszeit der traditionelle Christkindlmarkt eröffnet und die Fassade des Rathaus sich in einen riesigen Adventskalender verwandelt. Weitere Highlights sind der Eistraum, die Wiener Festwochen und der Life-Ball.

Das Wiener Burgtheater gilt seit 1748 als eine der bedeutendsten Bühnen Europas.

Das Wiener Burgtheater gilt seit 1748 als eine der bedeutendsten Bühnen Europas.

Traditionscafé Landtmann

Traditionscafé Landtmann

Gegenüber dem Rathaus sehen wir das 1888 eröffnete Burgtheater. Den beiden Architekten fiel es sehr schwer, ihre Vorstellungen zu vereinen, stand Semper doch für kühle Sachlichkeit, so wollte Hasenauer ein reichlich dekorieteres Haus. Im Krieg kam es zu schweren Schäden am Burgtheater, sodass der Spielbetrieb erst 1955 wieder aufgenommen werden konnte.

Hauptuni am Ring

Hauptuni am Ring

Weiter geht die Fahrt vorbei am berühmten Café Landtmann, dem Treffpunkt von Politikern und Theaterleuten,
Richtung Schottentor. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen wir das Hauptgebäude der Universität Wien.Das Gebäude wurde 1884 im Stil eines Re­nais­sance-Schlos­ses fertiggetsellt, sein Erbauer Hein­rich von Ferstel erlebte die Eröffnung nicht. Die Wiener Uni wurde übrigens schon 1365 ins Leben gerufen und ist damit die älteste deutschsprachige Universität.

Wir sind jetzt an der Station Schottentor angekommen, das Tor selbst wurde jedoch bereits bei der Schlei­fung der Stadt­mau­ern 1860 abgetragen, der Name blieb aber er­halten. Der Platz gilt heute als wichtiger Verkehrsknoten, eine Ebene unter dem Ring halten zahlreiche Straßenbahnlinien. Die von oben gut sichtbare Wen­de­schlei­fe wird von den Wienern liebevoll Jo­nas­re­indl. Dahinter liegt die neu­go­ti­schen Vo­tiv­kir­che, mit deren Er­rich­tung Kaiser Franz Joseph I. an ein fehl­ge­schlage­nes At­ten­tat ge­dach­te.

An der Station Wipplingerstraße liegt auf der rechten Seite das Gebäude der ehemaligen Börse. Das von Theophil von Hansen in den Jahren 1874-1877 errichtete Haus zeichnet sich vor allem durch seine exquisite Innenausstattung aus. 1956 brannte das Gebäude komplett aus, der Börsesaal mit seiner kunstvollen Decke wurde dabei völlig vernichtet. Das Gebäude wurde sehr rasch renoviert, wobei die ursprüngliche Form nur teilweise wiederhergestellt wurde. Heute wickelt die Wiener Börse ihre Geschäfte andersorts ab.

Franz-Josephs-Kai

Nachem wir links kurz einen Blick auf die Roßauer Kaserne werfen konnten, verlassen wir die Ringstraße, welche in den Franz-Josephs-Kai mündet. Diese Uferstraße entlang des Donaukanals konnte nach Schleifung der Stadtmauern im Mai 1858 eröffnet werden. An der Ecke Schottenring/ Franz-Josephs-Kai, befindet sich ein markantes Hochhaus, der Ringturm. Das 93 Meter hohe Gebäude galt als Symbol für den Wiederaufbau der Stadt. Am Dach des Gebäudes befindet sich ein Wetterleuchtturm, der anhand von verschienden Farbkombinationen das Wetter für den kommenden Tag anzeigt.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite des Donaukanals sehen wir bald die Zentrale der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder), welche seit 1965 Ihren Sitz in Wien hat.

Kurz nach der Station Salztorbrücke blicken wir in Fahrrichtung rechts und sehen eine der ältesten Kirchen Wiens, die Ruprechtskirche. Vom Kai aus führt eine Treppe hinauf zum Eingang der Kirche, auf dem Gebiet des ehemaligen römischen Vindobonas. Der Legende nach wurde das Gotteshaus bereits im Jahre 740 gegründet. Die Keimzelle Wiens mit dem ersten Markt der Stadt, dem Kienmarkt, lagen direkt neben der Kirche.

Direkt neben der Ruprechtskirche befand sich das kaiserliche Salzamt. Das auf den Schiffen über die Donau gelieferte Salz wurde beim Salzgries abgeladen, von dort aus brachten es die Salzer (oder auch Griesler gennant) in die Stadt. Die wienerische Bezeichnung „Greißler“ für einen kleinen Lebensmittelhändler stammt aus dieser Zeit. Wegen des 1824 eingeführten Salzfreihandels wurde das Salzamt aufgelöst.

Das Viertel zwsichen dem Ruprechtsplatz, der dahinter liegenden Judengasse und dem Rabensteig ist heute als Lokal- und Szeneviertel unter dem Namen Bermudadreieck bekannt. Das Gebiet zählt zu den ältesten Stadtteilen Wiens, im 20. Jahrhundert waren vor allem jüdische Händler ansässig.

Wir sind nun am Schwedenplatz angekommen. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahr­hun­derts befand sich an dieser Stelle der ehemaligen Stadtmauer das Ro­ten­turm­tor, die Rotenturmstraße führt auch heute noch vom Schwedenplatz Richtung Stephansdom.

Auf der ge­gen­über lie­gen­den Seite des Donaukanals befindet sich der neu errichtete UNIQA Tower, weitere Hochhäuser entlang des Wasser werden hier in den nächsten Jahren entstehen. Am Schwedenplatz befindet sich außerdem die Anlegestelle der Schiff-Rundfahrten sowie des Twin-City-Liners nach Bratislava.

Urania Sternwarte

Urania Sternwarte

Das Hundertwasserhaus

Das Hundertwasserhaus

Weiter geht es vom Schwedenplatz Richtung Osten. An der Station Julius-Raab-Platz können wir die weiße Urania Stern­war­te sehen. Sie wurde 1910 von Max Fabiani erbaut und beherbergt heute außerdem ein Kino.

Prater Hauptallee

Mit der Liliputbahn zum Riesenrad

Mit der Liliputbahn zum Riesenrad

Nach einer halben Stunde Fahrzteit erreichen wir die Endstelle Prater Hauptallee. Bleiben Sie im Wagen sitzen, kommen Sie direkt ins Stadzentrum retour. Wir empfehlen Ihnen jedoch bei schönem Wetter, die Rundfahrt mit dem Besuch es Praters zu kombinieren. Über die Prater Hauptallee gelangen Sie in etwa 20 Minuten zu den Attraktionen des Vergnügungsparks. Oder nehmen Sie einfach den Zug der Prater Liliputbahn (Betrieb von Mai bis Oktober, ca. alle 30 Min, Stat. Rotunde zur Minute 15 und 45), welche Sie direkt zum Riesenrad bringt.

Im Süden: Wiedner Hauptstraße, Knöllgasse

Richtung Süden nach Favoriten

Richtung Süden nach Favoriten

Der Südast der Linie 1 mag touristisch weniger zu bieten haben als der Rest der Route, wir wollen ihn Ihnen dennoch nicht vorenthalten. Ausgangspunkt ist die Station „Kärnter Ring“ vor der Staatsoper. Von hier aus fahren wir stadtauswärts vorbei am Karlsplatz durch die Wiener Hauptstraße Richtung Favoriten.

00 Kärntner Ring, Oper 2,3A,59A,D,U1,U2,U4,WLB
02 Resselgasse
03 Paulanergasse
05 Mayerhofgasse
06 Johann-Strauß-Gasse 13A
07 Laurenzgasse
08 Kliebergasse 18
10 Matzleinsdorfer Platz S-Bahn 14A,6,18,62,WLB
11 Quellenstr./Knöllg. 6
12 Bernhardtstalgasse
13 Neilreichgasse
14 Leebg./Siccardsburgg
12 Davidgasse/Knöllgasse 7A
13 Troststraße/Knöllgasse
15 Windtenstraße
16 Stefan-Fadinger-Platz

Die südliche Endhaltestelle der Linie 1 befindet sich am Wienerberg, im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten. Der dortige Wasserturm aus dem Jahre 1899 gilt als eines der markantesten Bauwerke im Stil des industriellen Historismus. Zur damlaigen Zeit gab es in Wien ein außerordentlich starkes Bevölkerungswachstum und somit steig auch der Trinkwasserverbrauch erheblich an. Bis 1910 diente der 67 Meter hohe Turm zur Wasserversorgung der höher gelegenen Teile des 10. und 12. Bezirks, danach wurde seine Funktion durch die 2. Hochquellenwasserleitung ersetzt. Um 1990 wurde der Wasserturm von der Stadt generalsaniert. Heute kann er besichtigt werden und bietet von seiner Kuppel, um die auf der Außenseite ein breiter Rundgang führt, einen weiten Ausblick über die Stadt. 10. Bez., Windtenstr. 3; Führungen nach Vereinbarung,  +43 1 59959-31300,  Webcam.

Unweit des Wasserturms, an der Triester Straße gelegen, befindet sich eine markante spätgotische Steinsäule, die Spinnerin am Kreuz. Das sagenumwobene Wahrzeichen wurde Ende des 14. Jahrhunderts errichtet und markierte damals die äußerste Grenze der Wiener Stadtgerichtsbarkeit. In unmittelbarer Nähe befand sich bis ins 19. Jahrhudnert die größte Hinrichtungsstätte Wiens. Die Namensgebung der Steinsäule geht auf eine Sage zurück, in der eine Ehefrau jahrelang an der Stelle auf ihren Mann wartet, während dieser auf einem Kreuzzug ist. Sie spinnt Wolle und mit dem Geld, dass sie dadurch verdient, lässt sie eine Säule erbauen, falls ihr Mann zurückkehr – was auch geschieht.

Schon zur Römerzeit wurden auf dem heutigen Gebiet des Wienerbergs Lehmvorkommen zur Herstellung von Ziegel genutzt. Maria Theresia lies die erste staatliche Ziegelei errichten, welche später zur größten Europas werden sollte. Heinrich Drasche sorgte durch die Ansiedlung der Ziegelindustrie für gewaltigen Aufschwung, Arbeiter aus Böhmen wurden nach Wien geholt, welche unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten mussten. Auch die heute weltweit tätige Ziegelei Wienerberger wurde hier 1819 gegründet. In den 1960er-Jahren wurden die Ziegelwerke stillgelegt, zurück blieb brachliegendes Land und die für den Wienerberg typischen Seen. In den späten 1970er Jahren begann man mit der Umgestaltung des gesamten Areals in ein ggroßes Erholungsgebiet mit zahlreichen Wanderwegen, Spielplätzen, einem Naturbadeplatz und Golfplatz.

1999 begannen die Baurabeiten für die neue Wienerberg City, eine Komplex von zahlreichen Wohn- und Bürohochhäusern rund um einen neu gestalteten See. Wahrzeichen des Wienerbergs wurde dabei der vom Architekten Massimiliano Fuksas geplante Vienna Twin Tower, welcher weithin zu sehen ist.

Linktipp: Hotel und Ferien bei Helvetictours.

Auf den Kahlenberg und zum Heurigen

Sonntag, April 19th, 2009

Stadtrundgänge & Touren. Kommen Sie mit uns zum bekanntesten Aussichtspunkt Wiens auf den Kahlenberg und genießen Sie das einmalige Panorma über die Donaumetropole. Abends kehren Sie beim Heurigen ein und lassen den Tag bei einem guten Glas Wein Revue passieren.

Wien ist weltweit die einzige Haupstadt, welche nennenswerten Weinbau betreibt. Am Fuße des Kahlenbenberges reifen die Trauben Grüner Veltliner, Riesling und Zweigelt.

Den Ausgang nimmt unsere Tour am Schottentor, direkt an der Ringtraße.  SCHOTTENTOR.

Steigen Sie in die Straßenbahnlinie Straßenbahn 38 Richtung Grinzing. Die Fahrt führt Sie die Währinegr Straße stadtauswärs, nach der Haltestelle „Schwarzspanierstraße“ sehen Sie in Fahrrichtung links das Jospehinum. An der Station „Alserbachstraße“ befindet sich die Markthalle des 9. Bezirks. Wenn Sie diese Tour  mit dem Rundgang durch den Alsergrund (Von der Uni zur Markthalle) verbunden haben, steigen Sie hier einfach zu.

Die Fahrt mit dem 38er über Währinger Straße, Nußdorfer Straße und Oberdöbling dauert in etwa 20 Minuten, bis Sie an der Endstelle in Grinzing angekommen sind.

GRinzing – 38A – Cobenzl – Kahlenberg – Warte – (Leopoldberg -) Grinzing

Schloss Schönbrunn

Donnerstag, Dezember 25th, 2008

Highlights. Die kaiserliche Sommerresidenz zählt zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs und wurde 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die malerische Gartenanlage beherbergt außerdem die Gloriette, das Palmenhaus sowie den ältesten Tiergarten der Welt.

Das Schloss

Schloss Schönbrunn

Die Südfront des Schlosses wurde vor wenigen Jahren renoviert und erstrahlt seither wieder in frischem „Schönbrunner-Gelb“


Das zum Weltkulturerbe zählende Schloss Schönbrunn ist eine der beliebtesten Attraktionen Wiens und eines der wichtigsten Kulturgüter des Landes.

Das Schloss Schönbrunn mit der dahinter liegenden Gloriette.

Das Schloss Schönbrunn mit der dahinter liegenden Gloriette.

Etwa fünfzig der über 1400 Zimmer des Schlosses können besichtigt werden.

Wagenburg

1922 wurden 70 ehemalige Hofpferde im Schloss einquartiert, weil man die früheren Hofstallungen zum Messepalast umbaute. Als im Frühjahr 1923 die Messe eröffnet wurde, war die Sammlung der Reste des kaiserlichen Fuhrparks bereits in der ehemaligen Schönbrunner Winterreitschule untergebracht, die seither als Wagenburg bezeichnet wird.

Die Große Galerie

Die Große Galerie

Nicht nur für Liebhaber alter Transportmittel äußerst sehenswert ist die Wagenburg. Das Museum zeigt heute eine umfangreiche Sammlung des einstigen Fuhrparks der Habsburger am Wiener Hofe. Über 100 Wagen, Kutschen, Sänften und Tragsessel sind erhalten geblieben und werden in der Wagenburg präsentiert.

Öffnungszeiten: April-Oktober: täglich 9-18 Uhr, November-März: Dienstag-Sonntag 10-16 Uhr
Eintritt: € 4,50

Schlosspark

Der Brunnen, der Schönbrunn seinen Namen gab

Der Brunnen, der Schönbrunn seinen Namen gab

Ein schöner Brunnen

Irrgarten, Brunnen, Ruinen …
Gegenüber dem Schloss Schönbrunn, am anderen Ende des Schlossparks auf einer Anhöhe gelegen, befindet sich das Triumphtor Gloriette. Das Gebäude wurde 1775 unter Kaiserin Maria Theresia im Stil des Wiener Klassizismus errichtet und bietet Ihnen eine herrliche Aussicht auf die gesamte Schlossanlage und die dahinter liegende Stadtbezirke. Außerdem ist in der Gloriette heute ein Caféhaus untergebracht, welches auch einen Sonntagsbrunch anbietet. Die Preise sind jedoch ziemlich überteuert, besser investiert man 2€ für den Zugang zur Dachterrasse, die über eine schmale Wendeltreppe zu erreichen ist.

Gloriette

Die Gloriette

Die Gloriette

Gegenüber dem Schloss Schönbrunn, am anderen Ende des Schlossparks auf einer Anhöhe gelegen, befindet sich das Triumphtor Gloriette. Das Gebäude wurde 1775 unter Kaiserin Maria Theresia im Stil des Wiener Klassizismus errichtet und bietet Ihnen eine herrliche Aussicht auf die gesamte Schlossanlage und die dahinter liegende Stadtbezirke. Außerdem ist in der Gloriette heute ein Caféhaus untergebracht, welches auch einen Sonntagsbrunch anbietet. Die Preise sind jedoch ziemlich überteuert, besser investiert man 2€ für den Zugang zur Dachterrasse, die über eine schmale Wendeltreppe zu erreichen ist.

Öffnungszeiten Terrasse: von April bis Oktober täglich von 9 bis 18.00, im Sommer bis 19 Uhr
Eintritt: € 1,- Ermäßigung für Studenten und Senioren +43(01)811 13 219
Caféhaus in der Gloriette: ganzjährig von 9 Uhr bis kurz vor Parkschließung
gartenhotel.com +43(01)879 13 11

[tipp]Tipp: Natürlich können Sie die Gloriette vom Schlosspark aus über die Gartenanlage und deren Serpentinen erklimmen. Gerade im Sommer und bei heißem Wetter kann dies ziemlich anstrengend und Kräfte raubend werden. Am besten beginnen Sie deshalb mit Ihrer Schönbrunn-Besichtigung bei der Gloriette. Nehmen Sie die Buslinie Bus 8A oder 63A (ab Station U6 Philadelphiabrücke oder U4 Meidling Hauptstraße und steigen Sie an der Station Stranitzkygasse aus. Von dort gehen Sie einfach gerade aus, die Hohenbergstraße entlang, über die Brücke und durch die Allee – schon nach wenigen Minuten werden Sie die Gloriette sehen. Da Sie sich von der Anhöhe einen idealen Überblick über die Schlossanlage beschaffen können, ist die Gloriette idealer Ausgangspunkt für Ihre Tour durch Schönbrunn. Gehen Sie einfach hinab durch den Schlosspark, vorbei am Neptunbrunnen Richtung Schloss. [/tipp]

Tiergarten Schönbrunn

Der Schönbrunner Tiergarten wurde 1752 von Kaiser Franz I. angelegt und gilt somit als der älteste noch erhaltene Zoo weltweit. Heute beherbergt er über 4000 Tiere und zählt dank zahlreichen Modernisierungen und Neubauten zu einen der modernsten seiner Art.

Fú Lóng mit seiner Mutter Yáng Yang
Made in Vienna. Schönbrunn ist ein fruchtbarer Boden: Neben Tiger-, Elefanten- und Eisbärjungen wurde mit dem Pandababy Fú Lóng im August 2007 ein weiterer Star des Tiergartens geboren. Die natürliche Zeugung in Gefangenschaft war eine kleine Sensation. Sein Name (chinesisch: ??) wurde in einer Abstimmung via Internet ermittelt und bedeutet „glücklicher Drache“.

In den frühen Anfängen des Tiergartens – damals wurde er noch als Menagerie bezeichnet – war die Anlage vornehmlich der kaiserlichen Familie vorbehalten, erst Jahre nach der Eröffnung war er für die Öffentlichkeit zugänglich. Schon im 18. Jahrhundert erfreute sich der Tiergarten größter Beliebtheit, er wurde wahrlich zu einem Publikumsmagnet und lockte auch viele Gäste aus dem Ausland nach Wien.

Als wahre Sensation galt die erste Giraffe, welche 1828 nach Schönbrunn kam.

Vor allem für Kinder stellt die Besichtigung des Schönbrunner Tiergarten aufgrund der großen Artenvielfalt ein faszinierendes Highlight da: neben den heimischen Tieren warten Exoten wie Elefanten, Affen, Löwen, Raubtiere – seit 2007 beherbergt der Zoo sogar Panda.

Doch auch architektonisch hat der Zoo einiges zu bieten: neben den modernen Anlagen wie dem Regenwald- oder Wüstenhaus sind auch die barocken Pavillons sehr sehenswert.

Öffnungszeiten: 9 bis 16.30 Uhr, im Sommer bis 18.30. Während der Sommermonate bietet der Tiergarten Schönbrunn auch Nachtführungen an.
Eintritt: € 3,- bis € 10,- Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Studenten, Senioren und Gruppen
Tiergarten Schönbrunn, Maxingstrasse 13b, 1130 Wien, Telefon +43(01)8779294, Website zoovienna.at
Anreise: U4 Hietzing, Straßenbahn 10, 58, 60 (Hietzing), oder Bus 56B, 156B, 58B (Auf dem Platz). Folgen Sie von der U-Bahn-Station einfach der Beschilderung Richtung Tiergarten. Fußweg Gehen Sie die Maxinger Straße entlang bis zum Parkeingang. Von dort aus führt eine Alle vorbei am Palmenhaus zum Haupteingang des Tiergartens. Einen weiteren Zugang gibt es auch beim Neptunbrunnen hinter dem Schloss (U4 Schönbrunn).

Palmenhaus

Das Schönbrunner Palmenhaus (nicht zu verwechseln mit dem Palmenhaus im Burggarten) gilt als das größte Glaushaus Europas und beherbergt weit 4.500 unterschiedliche Pflanzenarten aus aller Welt.

Anreise mit dem Auto

Montag, Dezember 8th, 2008

Sie haben sich also dazu entschlossen, mit dem eigenen Fahrzeug nach Wien anzureisen. Österreich besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz. Gäste aus Deutschland kommen nach Wien über die  A8 (von Passau) oder die Westautobahn A1 (über Salzburg), aus der Schweiz  empfiehlt sich die Route über den Arlberg – A12 und das Große Deutsche Eck. Aus der Steiermark, Kärnten und den südlichen Nachbarländern erreichen Sie Wien am schnellsten über die Südautobahn A2.

In  Österreich herrscht auf allen Autobahnen Vignettenpflicht, die Polizei führt hier regelmäßig Kontrollen durch. Vignetten sind in Form von Wochen- und Jahresvignetten an allen Tankstellen erhältlich.

Die Verkehrsregeln in Österreich entsprechen generell denen im EU-Ausland.

Höchstgeschwindigkeiten:

Ortgebiet: 50 km/h
Bundesstraße: 80 km/h
Landstraße: 100 km/h
Autobahn: 130 km/h

Dank des hervorragenden Netzes an öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien ist ein eigner PKW nicht unbedingt notwenig. Wie in anderen europäischen Metropolen mangelt es auch in Wien an Parkplätzen, jene in der Innenstadt sind sehr teuer. Möchten Sie jedoch einmal einen Ausflug ins Wiener Umland unternehmen, kann ein Auto praktisch sein. Hier empfiehlt sich, auf den Service der zahlreichen Autovermietungen zurückzugreifen. Neben lokalen Vermietern haben auch große Ketten wie Avis, Europcar oder Hertz mehrere Filialen in Wien.

Wenn Sie auf Ihr eigenes Auto auf keinen Fall verzichten möchten, jedoch lieber mit der Bahn anreisen, empfiehlt sich die Buchung eines Autoreisezuges. Die Autofracht von Hamburg nach Wien kostet derzeit 99 Euro, jene von Berlin 79 Euro, jeweils pro Richtung zzgl. der Fahrkarten.

Berlin -> Wien (D202/203 „Chopin“/„Metropol“)

17.33

Berlin Wannsee 09.43

06.30

Wien Westbahnhof 22.12

Hamburg -> Wien (EN 490/491 „Hans Albers“)

20.18

Hamburg Altona 08.04

09.04

Wien Westbahnhof 19.54

Klicken Sie hier, um ein günstiges Hotel in Wien zu finden!

ei der Buchung geben Sie bitte Wagentype und polizeiliches Kennzeichen sowie die Maße einschließlich aller Aufbauten, z. B. Dachgepäcks- oder Skiträger, an. Beachten Sie bitte auch die jeweils angegebene Verladezeit und die maximalen Fahrzeugabmessungen (Höhe 158 cm, Breite 200 cm). Ist Ihr Auto höher, lassen Sie sich bei der Buchung beraten.

Buchung

Die Buchung der meisten Autoreisezüge kann bereits bis zu sechs Monate vor Ihrer Reise über das CallCenter 05-1717, in größeren Bahnhöfen, in den Reisebüros am Bahnhof und in den Reisebüros mit Fahrkartenverkauf sowie Online erfolgen.

Im Verkehr innerhalb Österreichs ist eine einmalige Umbuchung auf einen anderen Autoreisezug kostenlos. In der Hochsaison gelten besondere Bestimmungen. Für Abbestellungen müssen wir Stornogebühren verrechnen.

Bitte beachten Sie, dass Tickets für Personen, sowie Sitz-, Liege- und Bettplatzreservierungen getrennt (extra) zu buchen sind.

Die Preise

Für das Auto gibt es bei den Reisezügen in Österreich Standard- und Hochsaisonfrachtpreise. Für die Reisenden gelten alle Fahrpreise und Ermäßigungen des Standardtarifs. Für Motorräder belaufen sich die Transportkosten etwa auf die halbe Autofracht. Bei Motorräder mit Beiwagen sowie Trikes oder Motorräder mit Anhänger gelten die PKW-Preise.

Anrufen – Buchen – Das Auto einfach auf dem Zug parken

Reisen Sie entspannt und bequem mit der Bahn und nehmen Sie Ihr Auto mit. Unabhängig von schlechter Witterung und Verkehrsbelastungen auf den Straßen.

Wenn die Reise während der Nacht stattfindet, schlafen Sie im Liegewagen oder im komfortablen Schlafwagen. Am Zielort angekommen, steigen Sie ausgeruht in Ihr Auto ein und fahren nach Ihrem persönlichen Fahrplan weiter.

Zusätzlich zu den täglichen Verbindungen innerhalb Österreichs und nach Deutschland bieten wir Ihnen während der Sommerreisezeit internationale Autoreisezüge nach Italien, Kroatien und Slowenien an.

Autoreisezüge

Wien – Berlin – Wien Wien – Hamburg – Wien
Wien – Berlin – Wien

Wien Westbf. – Berlin Wannsee Verladezeit Ab An
D 60202 / EN 476 21:15 – 21:50 22:12 09:43

Berlin Wannsee – Wien Westbf. Verladezeit Ab An
EN 477 / D203 16:30 – 17:00** 17:33* 06:30
* Achtung: unterschiedliche Abfahrtszeiten
bis 14. VI.: Mo – Sa 17.33; So 18.39; ab 15.VI.: tägl. 18.39

** Achtung: unterschiedliche Verladezeiten
bis 14. VI.: Mo – Sa: Motorrad 16.20 – 16.30, PKW 16.30 – 17.00; So und tgl. ab 15.VI: Motorrad 17.20 – 17.30, PKW 17.30 – 18.00

Frachtgebühren

Standard Hochsaison
Frachtgebühren PKW 79,00 Euro 79,00 Euro
Frachtgebühren Motorrad 39,50 Euro 39,50 Euro

Wien – Hamburg – Wien

Wien Westbf. – Hamburg Altona Verladezeit Ab An
EN 490 19:25 – 19:40 19:54 08:04

Hamburg Altona – Wien Westbf. Verladezeit Ab An
EN 491 19:30 – 19:50* 20:18 09:04
* Achtung: Verladezeit für Motorräder 19:15 – 19:35

Frachtgebühren

Standard Hochsaison
Frachtgebühren PKW 99,00 Euro 99,00 Euro
Frachtgebühren Motorrad 49,50 Euro 49,50 Euro
Hinweis: Für Ihr Ticket inkl. Schlaf- oder Liegewagen zahlen Sie für diese Züge Globalpreise oder nützen Sie unsere günstigen SparSchiene-Angebote.

Ein Hotel finden

Sonntag, Dezember 7th, 2008

Vom Bahnhof in die Innenstadt

Samstag, Dezember 6th, 2008

Ankommen in Wien. Derzeit laufen die Bauarbeiten an einem Hauptbahnhof für Wien. Noch enden die Züge jedoch am West- bzw. am Südbahnhof. Beide Stationen liegen jedoch im Zentrum, Hotels und Sehenswürdigkeiten sind in kürzester Zeit einfach zu erreichen.

Ankunft am Westbahnhof

Einfahrt in den Westbahnhof

Einfahrt in den Westbahnhof

Der Westbahnhof ist Ausgangs- und Endpunkt der Bahnstrecke aus bzw. nach Salzburg, Tirol, Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Weiters fahren hier die internationalen Schnellzüge Richtung Ungarn, Slowakei und Rumänien ab. Derzeit wird der Bahnhof von Grund auf saniert und umgestaltet, die Fertigstellung ist für 2011 geplant. Die denkmalgeschützte Bahnhofshalle ist daher zur Zeit gesperrt, als Ersatz dient eine provisorische Ankunftshalle.

Direkt vor dem Westbahnhof befindet sich die gleichnamige U-Bahn-Station, an der die Linien U3 und U6 halten. Kaufen Sie sich am besten gleich bei der Ankunft in Wien eine geeignet Netzkarte, mit der Sie alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Autobusse in der Stadt nutzen können. Nähere Informationen finden Sie unter „Öffentliche Verkehrsmittel„.

Vom Westbahnhof starten auch die Busse der Vienna Airport Lines Richtung Flughafen Wien.

Hotels am Westbahnhof

Ankunft am Südbahnhof

Am Südbahnhof

Am Südbahnhof

Am Wiener Südbahnhof beginnen und enden sowohl die Fernverkehrszüge nach/von Villach und Graz bzw. Italien, Slowenien, Kroatien als auch und Ungarn, Tschechien und Polen. Der Bahnhof wird jedoch im Dezemeber 2009 abgerissen und durch einen neuen Hauptbahnhof ersetzt, an dem ab 2013 auch die Züge der Westbahn verkehren werden.

Im Tiefgeschoss des Bahnhofes halten die Züge der S-Bahn S-Bahn, mit denenn Sie innerhalb weniger Minuten die Stationen „Wien Mitte“ und Pratestern erreichen. Direkt vor dem Bahnhof hält unter anderem die Straßenbahnlinie Straßenbahn D Richtung Innenstadt und Straßenbahn 18 Richtung Westbahnhof. Unweit des Südbahnhofs befindet sich außerdem die U-Bahn-Station U1 Südtiroler Platz.

Auch vom Südbahnhof gibt es Direktverbindungen mit den Flughafenbussen der Vienna Airport Lines Richtung Flughafen Wien-Schwechat.

Öffentlicher Verkehr

Samstag, Dezember 6th, 2008

Gehen Sie mit der U-Bahn auf Sightseeing-Tour.
Während die Altstadt bequem zu Fuß zu besichtigen ist, empfiehlt sich beim Besuch von etwas weiter auswärts gelegenen Sehenswürdigkeiten die Benutzung der U-Bahn.

Stationen sind mit blauem Würfel markiert

Stationen sind mit blauem Würfel markiert

Ein Zug der U1 in Kaisermühlen

Ein Zug der U1 in Kaisermühlen

Die Wiener U-Bahn umfasst heute ein Netz von 5 Linien. Die Züge sind preiswert, schnell und zuverlässig.

Die Wiener U-Bahn umfasst heute ein Netz von 5 Linien. Die Züge sind preiswert, schnell und zuverlässig.

Highlights

Hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, welche nicht in der Innenstadt liegen:

Schloss Schönbrunn: U4 Straßenbahn 10, 58 (Schönbrunn)
Tiergarten Schönbrunn: U4 Straßenbahn 10, 58, 60 (Hietzing)
Riesenrad: U1 U2 S-Bahn Straßenbahn O, 5 Bus 80A (Praterstern)
Schoss Belvedere: Straßenbahn Schloss Belevdere, S-Bahn Straßenbahn D, O, 18 Bus 13A Südbahnhof
Donauturm: Bus 20B Donuaturm, U1 Kaisermühlen oder Alte Donau, U6 Neue Donau

Entlang der U1
Karlsplatz: Karlskirche, Oper, Seccesion, Stadtbahnpavillon, Altstadt, Albertina
Stephansplatz: Virgilkapelle, Stephansdom, Graben, Kärntner Straße, Peterskirche
Schwedenplatz: Urania, Bermudadreieck, Ruprechtskirche, Postsparkasse, Schifffahrt
Praterstern: Wurstelprater, Riesenrad
Donauinsel: Freizeitgebiet Donauinsel
Kaisermühlen: UNO-City, Austria Center, Donauturm
Alte Donau: Alte Donau, Strandbäder, Donaupark mit Donauturm

Entlang der U2
Karlsplatz: Karlskirche, Oper, Seccesion, Stadtbahnpavillon, Altstadt, Albertina
Museumsquartier: Museumsquartier, Kunsthistorisches Museum, Hofburg, Burggarten
Volkstheater: Naturhistorisches Museum, Volksgarten, Volkstheater, Parlament, Hofburg
Rathaus: Rathaus, Burgtheater
Schottentor: Votivkirche, Universität
Schottenring: Ringturm
Taborstraße: Augarten, Augartenpalais
Praterstern: Wurstelprater, Riesenrad
Messe-Prater: Wurstelprater, Messegelände
Krieau: Trabrennbahn
Stadion: Ernst-Happel-Stadion, Ferry-Dusika-Stadion, Stadionbad

Entlang der U3
Ottakring: Otto-Wagner-Kirche (mit Bus 48A)
Johnstraße: Wasserwelt, Meiselmarkt
Westbahnhof: Technisches Museum (Linien 52, 58)
Neubaugasse: Mariahilfer Straße, Haus des Meeres, Esterházypark, Spittelberg
Volkstheater: Museumsquartier, Naturhistorisches Museum, Volksgarten, Volkstheater
Herrengasse: Hofburg, Schottenstift, Michaelerkirche, Bundeskanzleramt, Palais Ferstel
Stephansplatz: Virgilkapelle, Stephansdom, Graben, Kärntner Straße, Peterskirche
Stubentor: Mauerreste, Regierungsgebäude, MAK, Stadtpark
Rochusgasse: St. Rochus,
Gasometer: Gasometer
Enkplatz: Pfarrkirche Simmering
Simmering: Zentralfriedhof mit Ehrengräber (Linien 6, 71)

Entlang der U4
Hütteldorf: Lainzer Tiergarten, Wienerwaldbus 35B
Schönbrunn: Schloss Schönbrunn, Schlosspark, Gloriette, Technisches Museum (10, 58)
Hietzing: Tiergarten Schönbrunn, Palmenhaus
Längenfeldgasse: Schnapsmuseum
Kettenbrückengassse: Naschmarkt
Karlsplatz: Karlskirche, Oper, Seccesion, Stadtbahnpavillon, Kunsthalle, Altstadt, Albertina
Stadtpark: Stadtbahnhaltestelle, Stadtpark, Kursalon, Strauß-Denkmal, Musikverein
Schwedenplatz: Ruprechtskirche, Bermudadreieck, Postsparkasse, Schifffahrt
Schottenring: Ringturm, Börse
Spittelau: Hundertwasser-Mülllverbrennungsanlage
Heiligenstadt: Kahlenberg, Leopoldberg, Grinzing (38A), Klosterneuburg (Reg. Busse 240,241)

Entlang der U6
Längenfeldgasse: Schnapsmuseum
Gumpendorder Straße: Raimundtheater
Westbahnhof: Technisches Museum (Linien 52, 58)
Burggasse: Stadthalle, Stadtbibliothek
Entlang der Gürtel-Strecke: Viadukte und Haltestellen von Otto Wagner
Währinger Straße: Volksoper
Spittelau: Hundertwasser-Mülllverbrennungsanlage
Handelskai: Millennium Tower, Donauinsel
Neue Donau: Donauinsel, Donaupark mit Donauturm, Islamic Center