Highlights. Im größten Barockdom nördlich der Alpen gelangen Sie mit ein Panoramalift zu den weltberühmten Kuppelfresken und und genießen einen herrlichen Panormablick über die Altstadt.

Der imposante Barockdom
Die Karlskirche ist nicht nach dem Stephansdom nicht nur größte und bedeutenste Kirche Wiens, sie stellt vor allem ein einzigartiges Meisterwerk des österreichischen Kirchenbarocks da.
Das Gotteshaus gilt als letzte große architektonische Verbindung zwischen Religion und der politischen Herrschaft der Habsburger. Die gewaltigen Kuppeln sowie die beiden Triumphsäulen links und rechts des Hauptportals sollten die habsburgsche Macht besonders hervorheben. Die Voderfront der Kirche ist nach der Hofburg ausgerichtet.
Fresken & Kuppel

Fürbitte des Heiligen Carlo Borromeo

Die Karlskirche bei Nacht
Das Innere der Kirche wird neben unzähligen Gemälden vor allem durch das berühmte Kuppelfresko von Michael Rottmayr beherrscht. Bis 2005 wurde es aufwändig restauriert und erstrahlt nun wieder in altem Glanz. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde ein gläserner Panoramalift einegbaut, welcher Besucher direkt in die Kuppel führt. Dieser bietet noch bis 2010 die einmalige Gelegenheit, die Fresken aus der Nähe zu erleben. Wer schwindelfrei ist, sollte sich auf keinen Fall den einmaligen Panoramablick vom höchsten Punkt des Hauses, der „Laterne“ entgehen lassen – sie ist über einen Treppenaufgang zu erreichen.
Geschichte
Ende des 17. Jahrhunderts wütete der „Schwarze Tot“, die Pest in Wien. Durch ein Bakterium ausgelöst und vor allem durch Fliegen und Ratten übertragen, waren vor allem die mangelende Hygiene Hauptursache. Bis zum Jahr 1713 waren der Epediemie mindestens 8.000 Menschen zum Opfer gefallen, damalige Zeitungen schreiben von bis zu 120.000 Toten.
Der regierende Kaiser Karl VI. beschloss, eine Kirche zu errichten und diese dem Pestheiligen Karl Borromäus zu weihen, falls die Seuche endlich enden würde. Bereits im Folgejahr wurde Johannes Bernhard Fischer von Erlach mit dem Bau beauftragt. Baubeginn war 1726, da Erlach noch vor der Vollendung starb, übernahm sein sein Sohn Joseph Emanuel die Bauführung und vollendete die Karlskirche bis 1737.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:00–12:30 und 13-18 Uhr, So 12–18 Uhr; Eintritt inkl. Panoramalift € 6,–; ☞ karlskirche.at.Station Karlsplatz U1 U2 U4 Ausgang Resslpark,
Station Kärnter Ring, Oper
