Highlights. Die kaiserliche Sommerresidenz zählt zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs und wurde 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die malerische Gartenanlage beherbergt außerdem die Gloriette, das Palmenhaus sowie den ältesten Tiergarten der Welt.

Quelle: Stadt Wien – ViennaGIS, MA 41, BEV.
- Schloss, Eingang 1
- Wagenburg 2
- Schlosstheater 3
- Orangerie 4
- Kronprinzengarten 5
- Irrgarten 6
- Tiergarten, Eingänge 7a 7b 7c
- Neptunbrunnen 8
- Gloriette, Café 9
- Taubenhaus 10
- Römische Ruine 11
- Schöner Brunnen 12
- Engelsbrunnen 13
- Obeliskenbrunnen 14
- Rundbassin 15
- Sternbassin 16
- Rosarium 17
- Kaiserpavillon im Tiergarten, Café-Restaurant 18
- Pandabären (Zoo)19
- Regenwaldhaus (Zoo)20
- Tiroler Bauernhof (Zoo) und Tirolergarten21
- Aquarium, Terrarium (Zoo)22
- Wüstenhaus, ursprünglich „Sonnenuhrhaus“ 23
- Palmenhaus 24
- Japanischer Garten 25
- Altes Palmenhaus 26
- Kleine Gloriette 27
- Schönbrunner Bad 28
- Hietzinger Tor 29
- Maria Theresia Tor 30
- Meidlinger Tor 31
- U4 Schönbrunn U4
- U4 Hietzing U4
- Straßenbahn

10, 58,
60 - Bus
8A, 63A,
10A,
56B, 58B, 156B
Das Schloss

Die Südfront des Schlosses wurde vor wenigen Jahren renoviert und erstrahlt seither wieder in frischem „Schönbrunner-Gelb“
Das zum Weltkulturerbe zählende Schloss Schönbrunn ist eine der beliebtesten Attraktionen Wiens und eines der wichtigsten Kulturgüter des Landes.

Das Schloss Schönbrunn mit der dahinter liegenden Gloriette.
Etwa fünfzig der über 1400 Zimmer des Schlosses können besichtigt werden.
Wagenburg
1922 wurden 70 ehemalige Hofpferde im Schloss einquartiert, weil man die früheren Hofstallungen zum Messepalast umbaute. Als im Frühjahr 1923 die Messe eröffnet wurde, war die Sammlung der Reste des kaiserlichen Fuhrparks bereits in der ehemaligen Schönbrunner Winterreitschule untergebracht, die seither als Wagenburg bezeichnet wird.

Die Große Galerie
Nicht nur für Liebhaber alter Transportmittel äußerst sehenswert ist die Wagenburg. Das Museum zeigt heute eine umfangreiche Sammlung des einstigen Fuhrparks der Habsburger am Wiener Hofe. Über 100 Wagen, Kutschen, Sänften und Tragsessel sind erhalten geblieben und werden in der Wagenburg präsentiert.
Öffnungszeiten: April-Oktober: täglich 9-18 Uhr, November-März: Dienstag-Sonntag 10-16 UhrEintritt: € 4,50
Schlosspark

Der Brunnen, der Schönbrunn seinen Namen gab
Ein schöner Brunnen
Irrgarten, Brunnen, Ruinen …
Gegenüber dem Schloss Schönbrunn, am anderen Ende des Schlossparks auf einer Anhöhe gelegen, befindet sich das Triumphtor Gloriette. Das Gebäude wurde 1775 unter Kaiserin Maria Theresia im Stil des Wiener Klassizismus errichtet und bietet Ihnen eine herrliche Aussicht auf die gesamte Schlossanlage und die dahinter liegende Stadtbezirke. Außerdem ist in der Gloriette heute ein Caféhaus untergebracht, welches auch einen Sonntagsbrunch anbietet. Die Preise sind jedoch ziemlich überteuert, besser investiert man 2€ für den Zugang zur Dachterrasse, die über eine schmale Wendeltreppe zu erreichen ist.
Gloriette

Die Gloriette
Öffnungszeiten Terrasse: von April bis Oktober täglich von 9 bis 18.00, im Sommer bis 19 Uhr
Eintritt: € 1,- Ermäßigung für Studenten und Senioren ☎ +43(01)811 13 219
Caféhaus in der Gloriette: ganzjährig von 9 Uhr bis kurz vor Parkschließung
☞ gartenhotel.com ☎ +43(01)879 13 11
[tipp]Tipp: Natürlich können Sie die Gloriette vom Schlosspark aus über die Gartenanlage und deren Serpentinen erklimmen. Gerade im Sommer und bei heißem Wetter kann dies ziemlich anstrengend und Kräfte raubend werden. Am besten beginnen Sie deshalb mit Ihrer Schönbrunn-Besichtigung bei der Gloriette. Nehmen Sie die Buslinie
8A oder 63A (ab Station U6 Philadelphiabrücke oder U4 Meidling Hauptstraße und steigen Sie an der Station Stranitzkygasse aus. Von dort gehen Sie einfach gerade aus, die Hohenbergstraße entlang, über die Brücke und durch die Allee – schon nach wenigen Minuten werden Sie die Gloriette sehen. Da Sie sich von der Anhöhe einen idealen Überblick über die Schlossanlage beschaffen können, ist die Gloriette idealer Ausgangspunkt für Ihre Tour durch Schönbrunn. Gehen Sie einfach hinab durch den Schlosspark, vorbei am Neptunbrunnen Richtung Schloss. [/tipp]
Tiergarten Schönbrunn
Der Schönbrunner Tiergarten wurde 1752 von Kaiser Franz I. angelegt und gilt somit als der älteste noch erhaltene Zoo weltweit. Heute beherbergt er über 4000 Tiere und zählt dank zahlreichen Modernisierungen und Neubauten zu einen der modernsten seiner Art.

Made in Vienna. Schönbrunn ist ein fruchtbarer Boden: Neben Tiger-, Elefanten- und Eisbärjungen wurde mit dem Pandababy Fú Lóng im August 2007 ein weiterer Star des Tiergartens geboren. Die natürliche Zeugung in Gefangenschaft war eine kleine Sensation. Sein Name (chinesisch: ??) wurde in einer Abstimmung via Internet ermittelt und bedeutet „glücklicher Drache“.
In den frühen Anfängen des Tiergartens – damals wurde er noch als Menagerie bezeichnet – war die Anlage vornehmlich der kaiserlichen Familie vorbehalten, erst Jahre nach der Eröffnung war er für die Öffentlichkeit zugänglich. Schon im 18. Jahrhundert erfreute sich der Tiergarten größter Beliebtheit, er wurde wahrlich zu einem Publikumsmagnet und lockte auch viele Gäste aus dem Ausland nach Wien.
Als wahre Sensation galt die erste Giraffe, welche 1828 nach Schönbrunn kam.
Vor allem für Kinder stellt die Besichtigung des Schönbrunner Tiergarten aufgrund der großen Artenvielfalt ein faszinierendes Highlight da: neben den heimischen Tieren warten Exoten wie Elefanten, Affen, Löwen, Raubtiere – seit 2007 beherbergt der Zoo sogar Panda.
Doch auch architektonisch hat der Zoo einiges zu bieten: neben den modernen Anlagen wie dem Regenwald- oder Wüstenhaus sind auch die barocken Pavillons sehr sehenswert.
Öffnungszeiten: 9 bis 16.30 Uhr, im Sommer bis 18.30. Während der Sommermonate bietet der Tiergarten Schönbrunn auch Nachtführungen an.Eintritt: € 3,- bis € 10,- Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Studenten, Senioren und Gruppen
Tiergarten Schönbrunn, Maxingstrasse 13b, 1130 Wien,
Anreise: U4 Hietzing,
Palmenhaus
Das Schönbrunner Palmenhaus (nicht zu verwechseln mit dem Palmenhaus im Burggarten) gilt als das größte Glaushaus Europas und beherbergt weit 4.500 unterschiedliche Pflanzenarten aus aller Welt.
