Einkaufen. Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art bieten Ihnen die 26 Märkte der Stadt. Markstände mit Lebensmitteln, Blumen sowie Gewürze aus aller Welt reihen sich hier das ganze Jahr über aneinander – es gibt kaum etwas, was Sie hier nicht finden würden.
Naschmarkt

Standler bieten ihre Ware preis
An der Wienzeile zwischen Karlsplatz und Kettenbrückengasse gelegen, erstreckt sich auf über rund einem Kilometer der größte und vielseitigste Markt Wiens. Hier verschmelzen Kulturen miteinander, hier treffen Wiener Charme sowie österreichische Spezialitäten auf orientalisches Flair und die Atmosphäre eines Bazars aufeinander. Über 170 Standler preisen Ihre Waren aus aller Welt lautstark an, selbst ausgefallene Gewürze oder exotische Früchte sind zu bekommen. Doch auch das gastronomische Angebot ist vielfältig. Von Pizza, Pasta und Kebab, über Wiener Küche bis hin zu Meeresfrüchten oder Spezialitäten aus Fernost ist für jeden Geschmack etwas dabei. Lokale wie das Naschmarkt Deli (türksiche Spezialitäten), der Indian Pavillion oder das Umar (Fischspezialitäten) gelt längst als angesagte Szenetreffs.

Spezialitäten aus Nah und Fern
Bereits im 16. Jahrhundert wurde am Ufer des Wienflusses Milch verkauft (ursprünglich als Aschenmarkt, benannt nach dem Begriff für Milchkanne). Wiener Hausfrauen deckten such hier mit allen notwendigen Lebensmitteln ein, da sie als besonders frisch und preiswert galten. Um 1900 wurde der Wienfluss überdacht und die Händler siedelten sich am heutigen Standort an. Mittlerweile in die Jahre gekommen, wird der Markt ab Anfang 2010 modernisiert und wird daher nur teilweise zugänglich sein.

Fungrube für Schnäppchenjäger
Starten Sie die kulinarische Weltreise am besten mit leerem Magen. Händler bieten Ihnen gerne Kostproben, Sie müssen nur danach fragen. Die beste Zeit für den Besuch ist Samstag Nachmittag. Seit 19977 verwandelt sich dann das Areal westlich des Marktgebiets in Östereichs größten Flohmarkt. Sammler und Schnäppchenjäger werden hier auf ihre Kosten kommen. Neben viel Kitsch und Ramsch werden aber auch Antiquitäten und Raritäten wie Bücher, Schallplatten, Bilder oder Geschirr angeboten – handeln und feilschen ist ausdrücklich erwünscht.
6.Bez.; Wienzeile. Mo-Fr 6 -19 Uhr, Sa6-17 Uhr, Gastronomie Mo-Sa 6-23 Uhr, ☞ wienernaschmarkt.eu. U4 Kettenbrückengasse,Flohmarkt jeden Samstag von 6:30–18 Uhr, ☎ +43 1 4000-05430
Brunnenmarkt
Im 16. Wiener Gemeindebezirk gelegen finden Sie einen der letzten Straßenmärkte Wiens. Unter der Woche bauen die rund 50 Händler Tag für Tag ihre Stände auf, am Samstag werden es meist weit über 100. Auf dem größten Straßendetailmarkt Europas wird vorwiegend mit Grundnahrungsmittel wie Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und Backwaren gehandelt, wobei feilschen fast schon als obligat angesehen wird. Kurz vor Marktschluss bekommen Sie die waren dann zu Spottpreisen.
Schon seit Jahrzehenten gilt die Gegend rund um den Brunnenmarkt als das türkische Viertel Wiens. Griechische und türkische Spezialitäten werden nicht nur am Markt selbst, sondern auch in den zahlreichen Imbiss-Lokale und Restaurants (so zum Beispiel im Kent) angeboten. Direkt an den Brunnenmarkt schließt im Norden der Yppenmarkt an, auf dem jeden Samstag Wiens größter Bauernmarkt sowohl Einheimische als auch Besucher anzieht.
Die Geschichte des Brunnenmarktes geht ins 18. Jahrhundert zurück. Damals entstand rund um einen neu errichteten Trinkwasserbrunnen an einer belebten Straßenkreuzung ein kleiner Straßenmarkt. Dieser Brunnen existiert heute zwar nicht mehr, der Markt jedoch erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. 2005 wurde die Brunnengasse zur reinen Fußgängerzone umgewandelt.
16. Bez., Brunnengasse.Mo-Fr und 1.Sa im Monat, 6-18:30 Uhr, Sa 6-14 Uhr.U6 Josefstädter Straße,

[...] Gaumenfreuden der ganz besonderen Art bieten dir Wiens Märkte, 26 an der Zahl. Neben Lebensmitteln und Blumen gibt’s Gewürze aus aller Welt und am [...]